Offizielle Eröffnung der Kita Kinderland Eschstraße
„Nicht die letzte neue Kita“

Greven -

Am Sonntag wurde die Kita Kinderland Eschstraße in die alte Villa Halstrup offiziell eingeweiht. Dort ist jetzt Platz für drei Gruppen mit insgesamt 56 Kindern.

Montag, 17.06.2019, 06:51 Uhr aktualisiert: 17.06.2019, 07:00 Uhr
Nach der offiziellen Eröffnung präsentierten sich alle Beteiligten im großzügigen Garten der Anlage. Foto: Peter Beckmann

Die Hauptdarsteller waren nicht vertreten, oder sagen wir mal kaum. Lediglich Mark Wieschhörster, Eigentümer der Immobilie, hatte seine drei Jungs mitgebracht. Und einer von ihnen hatte – zu Recht – auch gleich etwas zu meckern. „Das haben wir jetzt aber zwei Mal“, beklagte er, als Lara Stepanek , Leiterin der Kinderland-Kita Eschstraße, seinem Vater mit Anspielung auf die vielen Zimmer des Hauses ein Labyrinth-Spiel überreichte. Aber sonst verlief die offizielle Eröffnung der Kita äußerst harmonisch.

Eingezogen ist die Kita Kinderland Eschstraße in die alte Villa Halstrup, die dazu einen Anbau verpasst bekommen hat. „Der Umbau hat dem Charme des Gebäudes keinen Abbruch getan“, lobte Stepanek den Architekten Bernhard Krause. Entstanden ist eine Kita mit drei „altersnahen“ Gruppen. Insgesamt können 56 Kinder betreut werden. Die Plätze sind auch schon alle vergeben.

Bernhard Jäschke, Geschäftsführer Lernen fördern Kreisverband Steinfurt, blickte kurz auf die Zusammenarbeit von Kinderland und Stadtverwaltung zurück, die er ausdrücklich lobte. „Das Zusammenspiel mit allen Beteiligten hat hervorragend geklappt“, sagte er und zeichnete die Geschichte der inzwischen vier Kinderland-Kitas in Greven. „Dieses Haus an der Eschstraße sollte eigentlich nur eine Übergangeinrichtung bis zur Fertigstellung der Kita an der Teichstraße sein.“ Dann sei aber ob des enormen Bedarfs aus der Übergangslösung eine dauerhafte Einrichtung geworden.

Und: „Das wird vermutlich nicht die letzte neue Kita in Greven sein“, blickte Bürgermeister Peter Vennemeyer nach vorne. Auch er lobte den Erhalt des Charmes des Gebäudes mit dem großen Garten. „Da ist man schon ein bisschen neidisch, da würde man als Kind doch gerne spielen“, sagte er mit einem Augenzwinkern. Die Kinderland-Kitas würden sehr gut angenommen in Greven. „Das pädagogische Konzept der Kinderland-Kitas hat einen hohen Stellenwert bei den Familien“, verdeutlichte er.

Lange Reden, kurzer Sinn: Am Ende bekam Lara Stepanek dann symbolisch den Schlüssel von Mark Wieschhörster überreicht.

Und dann am Nachmittag beim Tag der offenen Tür waren auch die, um die es geht – die Kinder, in der Überzahl und eroberten den neuen Kindergarten.

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