Baustelle Emsdettener Landstraße im Zeitplan
„Bisschen Stress mit Umleitungen“

Reckenfeld -

Die Bauarbeiten an der K53 liegen voll im Zeitplan. In einem Monat soll im ersten Bauabschnitt bereits alles unter einer neuen Asphaltdecke verschwunden sein. Die Vorarbeiten (Rahmen, Rinnen und Bordsteine) dafür laufen in diesen Tagen an, beginnend am Kreisverkehr in der Ortsmitte.

Dienstag, 18.06.2019, 06:01 Uhr aktualisiert: 18.06.2019, 06:10 Uhr
In dieser Woche beginnen die Vorarbeiten für die neue Asphaltdecke. Ziel: In etwa einem Monat soll diese im ersten Bauabschnitt (160 von 900 Metern) fertig sein. Foto: Oliver Hengst

Aktuell verschwinden Kanalrohre mit einem Durchmesser von einem Meter im Erdreich – und das in bis zu vier Meter Tiefe, wie André Kintrup , im Rathaus für das Thema Straßenbau zuständig, nun im Bezirksausschuss erläuterte. Im ersten Bauabschnitt, der 160 Meter lang ist, sei man mit diesen Arbeiten fast durch. Der Grund, warum die Arbeiten anfangs recht langsam voranschreiten, seien die Dimensionen. Weiter hinten werden die Rohre kleiner und sie werden weniger tief eingebaut. „Deshalb werden wir später deutlich schneller sein“, sagte Kintrup. Insgesamt werden die Kanäle auf einer Länge von 900 Metern erneuert (in drei Abschnitten).

Die Stadtwerke, die im Zuge der Bauarbeiten ebenfalls neue Leitungen legen, folgen dem Kanalbau sukzessive nach. Auch die Hausanschlüsse an den neuen Kanal werden nach und nach realisiert.

Baulich ist laut Kintrup also alles im Lot. Aber: „Wir haben ein bisschen Stress mit den Umleitungen“, räumte der Baufachmann ein. Anwohner an den Umleitungsstrecken beschwerten sich zum Teil über zu viel Verkehr. „Und für die Gewerbetreibenden an der Emsdettener Landstraße ist es zu wenig Verkehr. Es ist immer schwierig, das richtige Mittelmaß zu finden.“ Man habe diese Probleme im Blick und werde gegebenenfalls reagieren, so wie man das vorher auch zugesagt habe. Am Feuerwehr-Bypass etwa werde man, wenn das Problem anders nicht zu lösen sei, mit baulichen Maßnahmen Einfluss auf den Verkehr nehmen müssen. „Das sind Lösungen, die wir alle nicht wollen. Aber wenn die Feuerwehr behindert wird, geht es eben nicht anders.“

Auch der Block A ist betroffen, da sich viele Ortskundige einen Schleichweg suchen, um die Sperrung zu umfahren. Ausschussmitglied Franz-Josef Holthaus (CDU) lobte die dortigen Anwohner: „Da wird nicht gemeckert. Die nehmen das klaglos hin.“ Laut Kintrup werde in der Schillerstraße versetzt geparkt, so dass der Verkehr ganz automatisch beruhigt werde – was letztlich von allen gewünscht sei. Die Bewohner seien auch „so schlau, so zu parken, dass der Bus noch durchkommt.“

Das mit der Verkehrsberuhigung klappt allerdings nicht immer, wie Wolfgang Voß (SPD) beobachtet hat. Oft werde mit hoher Geschwindigkeit durch die Schillerstraße gefahren. Die Anwohner seien mit der Situation alles andere als zufrieden. Manche überlegten, so Voß, „mal ein paar Bälle auf die Straße zu rollen“, um die Raser einzubremsen.

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