Ex-Miss Germany Lena Bröder bei "Shopping Queen"
"Ich habe es mir leichter vorgestellt"

Münster -

Fremde Frauen im heimischen Kleiderschrank, TV-Angebote, die sie nie annehmen würde und eine Zukunft zwischen Lehrerpult und Fernsehkamera: Darüber spricht Ex-Miss Germany Lena Bröder, die am Donnerstag (11.1.) in der Münster-Ausgabe der TV-Show „Shopping Queen“ auf "Vox" zu sehen ist.

Dienstag, 09.01.2018, 15:01 Uhr

Ex-Miss Germany Lena Bröder bei "Shopping Queen" : "Ich habe es mir leichter vorgestellt"
Lena Bröder fragt ihre Shopping-Begleitung Maximilian Mattusch um Rat. Foto: MG RTL D / Constantin Ent.

Wie ist es dazu gekommen, dass Sie beim TV-Format „Shopping Queen“ mitmachen?

Lena Bröder : Es war mein Wunsch bei der Sendung mitzumachen. Ich wäre auch gerne bei dem Ableger „Promi Shopping Queen“ dabei gewesen, aber zum Zeitpunkt der Ausstrahlung, wäre ich nicht mehr amtierende Miss Germany gewesen. Letztlich ist es aber ein Glücksgriff, weil die Einschaltquoten von Shopping Queen viel höher sind als bei der Promi-Version. So bin ich nicht nur an einem Abend im Fernsehen zu sehen, sondern gleich eine ganze Woche lang.

Haben Sie die Sendung in den letzten Jahren verfolgt?

Lena Bröder: Ich bin ein Riesen-Fan der Show. Ich wollte vor allem dabei sein, weil ich während meiner Zeit als Miss Germany Guido Maria Kretschmer als sehr herzlichen Menschen kennengelernt habe.

Zusehen vor der Mattscheibe ist das eine. Dabei sein das andere. Waren die Dreharbeiten so, wie Sie es sich vorher vorgestellt hatten?

Lena Bröder: Ehrlich gesagt habe ich es mir etwas leichter vorgestellt. Es war unheimlich anstrengend, weil man von Sonntag bis Freitag, von morgens um neun bis abends um neun Uhr dreht. Der Shopping-Tag selbst zieht unheimlich schnell vorbei. Durch das Zeitlimit ist es ziemlich stressig. Unter Druck einen kühlen Kopf zu bewahren, war gar nicht so leicht. Insgesamt war es aber eine schöne Zeit.

Das Motto lautete „Winterwonderland, finde den perfekten Look rund um deine neuen Winteraccessoires“. Kam Ihnen das entgegen?

Lena Bröder: Wir haben Ende Januar 2017 gedreht und deshalb dachte ich, es kommt ein Frühlingsmotto. Denn normalerweise vergehen zwischen Dreh und Ausstrahlung etwa drei Monate. Aber da ich ein Mützen- und Schaltyp bin, kam mir das Motto ganz gelegen. Ich habe zwar nicht alles gefunden, so wie ich es gerne gehabt hätte, aber so ist es nun mal. Zum Glück hatten die Geschäfte zu dem Zeitpunkt den Schlussverkauf ausgerufen. So konnte man mit dem Budget von 500 Euro auch gut ein Winter-Outfit zusammen bekommen. Andernfalls wäre es bestimmt schwierig geworden.

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Wer hat Sie während der Einkaufstour begleitet?

Lena Bröder: Maximilian Mattusch hat mir zur Seite gestanden. Er war 2016 mit im Miss-Germany-Camp als Friseur und Stylist. Seither ist eine enge Freundschaft zwischen uns entstanden. Er hat mich dazu motiviert, mich zu bewerben und ist dann extra für „Shopping Queen“ aus Berlin nach Münster gekommen.

Ist das nicht ein komisches Gefühl, wenn die anderen Frauen den eigenen Kleiderschrank und die Wohnung inspizieren?

Lena Bröder: Das ist eigentlich gar nicht so komisch. Man stöbert nicht so viel in den Sachen der anderen, wie man denkt. Im Fernsehen sieht es immer so aus, als würde man den gesamten Kleiderschrank auseinander nehmen, dem ist aber nicht so. Die Dinge, die man nicht zeigen möchte, räumt man natürlich vorher weg. Aber ich durfte das Hochzeitskleid einer Teilnehmerin anprobieren.

Hört sich nach einem guten Verhältnis unter den Frauen an.

Lena Bröder: Bis auf eine Dame sind wir zu viert gut befreundet seither. Wir waren sogar bei Svenja auf der Hochzeit eingeladen. Diesen Samstag grillt der Mann von Jaqueline für uns und wir schauen uns alle Folgen noch einmal an. Ein wirkliches tolles Miteinander ist da entstanden.

„Shopping Queen“-Folgen aus Münster

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  • Fünf Frauen konkurrieren in Münster vom 8. bis zum 12. Januar um den Titel „Shopping Queen“: (v.l.) Lena, Svenja, Jacqueline, Jenny und Selma.

    Fünf Frauen konkurrieren in Münster vom 8. bis zum 12. Januar um den Titel „Shopping Queen“: (v.l.) Lena, Svenja, Jacqueline, Jenny und Selma.

    Foto: privat
  • Den Auftakt macht am Montag die Münsteranerin Selma.

    Foto: Vox
  • Die Ergotherapeutin sucht, begleitet von Ehemann Michel, Klamotten, die zum Wochen-Motto „Winterwonderland – finde den perfekten Look rund um deine neuen Winteraccessoires!“ passen.

    Foto: Vox
  • Am zweiten Tag stellt sich Svenja in Münster ein Outfit für 500 Euro zusammen.

    Foto: Vox
  • Auch für die 28-jährige Fachwirtin für Versicherungen und Finanzen ist der Shopping-Trip ein Heimspiel: Sie wohnt in Münster.

    Foto: Vox
  • Am Mittwoch tritt Jenny an. Die 38-jährige Juristin aus Dülmen ist eine echte Pink-Fanatikerin.

    Foto: Vox
  • Sie weiß, wie man um eine Krone kämpft: Lena Bröder ist 2016 zur Miss Germany gewählt worden.

    Foto: Vox
  • Mit Shopping-Begleitung Maximilian sucht die 27-Jährige ein passendes Winter-Outfit.

    Foto: Vox
  • Jacqueline Wilke ist die älteste Kandidatin im Bunde. Die 50-Jährige hat vier Kinder und zwei Enkelkinder.

    Foto: Vox
  • Mit ihrer Tochter Janina geht sie auf Shopping-Tour. Ob sie am Ende das Preisgeld von 1000 Euro einstreicht?

    Foto: Vox

Bekommen Sie auch nach der Zeit als Miss Germany viele Angebote von TV-Formaten?

Lena Bröder: Nicht nur TV-Anfragen, es läuft insgesamt gut, auch nach der Zeit als Miss Germany. Das hatte ich so auch nicht erwartet. Besonders von kirchlichen Institutionen werde ich oft gebucht.

Und das machen Sie alles neben dem Lehramtsreferendariat?

Lena Bröder: An den Wochenenden oder in den Ferien, ja. Es ist eine Art Doppelleben. Ziemlich anstrengend. Aber ich kann mich von beidem nicht trennen.

Gibt es eine Fernsehsendung bei der Sie niemals mitmachen würden?

Lena Bröder: Ja, „Adam sucht Eva“. Man soll zwar niemals nie sagen, aber das kommt für mich nicht in Frage.

Sie haben den Papst getroffen, sind viel für die Kirche unterwegs. Müssen Sie nicht auch aufpassen, wo Sie auftreten, um Ihr Image schützen?

Lena Bröder: Absolut. Man muss aufpassen, dass man sich selber treu bleibt. Ich habe das Glück mit Horst Klemmer (Chef der Miss Germany Corporation, Anm. d. Red.) einen tollen Berater zu haben. Ich darf mich mit solchen Fragen immer noch an ihn wenden.

Sie beenden Ihr Referendariat im April. Sehen Sie Ihre Zukunft hinter dem Lehrerpult oder vor der Kamera?

Lena Bröder: Das Referendariat möchte ich auf jeden Fall beenden, um etwas in der Tasche zu haben. Aber ich werde das Münsterland aus persönlichen Gründen auf jeden Fall verlassen. Ob ich woanders eine Stelle als Lehrerin bekomme, weiß ich nicht. Vielleicht nehme ich auch erst einmal eine Auszeit und versuche mich freiberuflich in anderen Bereichen. Auf lange Sicht werde ich aber den sicheren Weg wählen.

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