„Tag des Flüchtlings“: Gelungener Begegnungsabend
Kultureller Austausch am Buffet

Lienen -

Das Programm war voll und abwechslungsreich: In den Räumen der AWO ist am Freitag anlässlich des „Tages des Flüchtlings“ ein Begegnungsfest gefeiert worden. Es gab Filme und Fotos zu sehen, ein reichhaltiges Buffet und viele Gespräche.

Sonntag, 01.10.2017, 16:10 Uhr

Ein multinationales Buffet trugen die Besucher des „Tag des Flüchtlings“ in den Räumlichkeiten der AWO zusammen.
Ein multinationales Buffet trugen die Besucher des „Tag des Flüchtlings“ in den Räumlichkeiten der AWO zusammen. Foto: Anne Reinker

Die gemeinsame Begegnung war am Freitagabend in den Räumen der AWO für die Besucher des „Tag des Flüchtlings“ – eine Kampagne, die international gefeiert wird – wohl das Schönste und das Wichtigste. Organisiert von der Integrationsbeauftragten der Gemeinde, Christina Kortmann-Zuch , sowie von Lisa Hilburg bot der Abend beste Voraussetzungen für einen kulturellen Austausch. Ein gelungenes Projekt der Gemeinde im Rahmen der interkulturellen Woche. Das Buffet, eingebettet in zwei Filmvorträge, war ein Höhepunkt des Abends.

„Mit dieser Aktion wollen wir uns an der interkulturellen Woche beteiligen“, sagte Christina Kortmann-Zuch. Sie freute sich, dass so viele Neu- und Altbürger erschienen waren. „Es ist eine schöne, gemischte Gruppe“, meinte sie.

Mit einem Filmvortrag, der auf humoristische Weise die Flüchtlingsproblematik in Deutschland aufs Korn nimmt, startete die Veranstaltung. Und da zu jeder gelungenen Feier auch ein gutes Essen gehört, hatten die Besucher mit landestypischen Speisen ein buntes Buffet zusammengetragen. Ein Rote-Linsen-Salat, ein türkisches Gericht mit Bulgur, Obst und verschiedene Kuchen boten pikante und süße Leckereien. „Mmh, das schmeckt gut“, meinte der 15-jährige Yousef Waiso, der gedünstete Pilze probierte. Dass das Buffet so gelungen war, konnte unter anderem Samir Waeso gedankt werden. Der Koch mit internationaler Berufserfahrung hatte das Buffet mitgestaltet. „Es ist doch schön, wenn man voneinander profitieren kann“, meinte Christina Kortmann-Zuch mit Blick auf die vielseitig aufgebaute Tafel.

Zu betrachten waren auch Fotografien von Jacques Toffi, der bei den letzten Besuchen in seinem Geburtsland Syrien landschaftliche und kulturelle Eindrücke aufgenommen hat (WN berichteten).

Bewegt dürften die Besucher auch den anschließenden Film von Michael Glatzer verfolgt haben, der seine Reise nach Syrien im Jahr 2011 dokumentierte. Unter anderem besuchte Glatzer die Städte Damaskus, Hamah und Aleppo. „Mit dem Film wurde archiviert, was heute kaputt ist“, sagte er. So konnten die Gäste noch einmal einen Blick auf die historischen Stätten werfen, die später durch das Kriegsgeschehen zu Schutt und Asche geworden sind.

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