„Tag für Afrika“ an der Kardinal-von-Galen-Schule
Schüler arbeiten für den guten Zweck

Nordwalde -

An der Kardinal-von-Galen-Gesamtschule dreht sich alles um Afrika. Zumindest an diesem einen Tag. Die Schüler basteln, kochen und batiken – und sammeln Geld für den guten Zweck.

Donnerstag, 20.09.2018, 18:00 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 20.09.2018, 18:00 Uhr
So was von 90er? Von wegen. Der Batik-Trend ist zurück. Das beweisen einige Sechstklässler der Kardinal-von-Galen-Schule, die am „Tag für Afrika“ selber gebatikt haben. Foto: Vera Szybalski

Die drei Kinder sind mit ihren Eltern auf einer Safari in Afrika, als sie plötzlich verschwinden. Allein unterwegs, ohne Mama und Papa, treffen die Drei auf einen Stamm, und das Abenteuer nimmt seinen Lauf. Nicht im wahren Leben, aber in der Hörspiel-Fassung, die eine Gruppe Sechstklässler der Kardinal-von-Galen-Schule am „Tag für Afrika“ erarbeitet hat.

Der Projekttag der Gesamtschule ist Teil der Fairen Woche in Nordwalde. Seit Jahren beteiligt sich die KvG an der Wochenveranstaltung und sammelt Spenden. Der Großteil dessen geht über den Freundeskreis Ghana nach Damongo. Ein Teil des Geldes kommt auch der Partnerschule der KvG in Accra zugute.

Mit Spraydose und Mundschutz: Eine Gruppe Sechstklässler gestaltete Graffiti mit afrikanischen Motiven.

Mit Spraydose und Mundschutz: Eine Gruppe Sechstklässler gestaltete Graffiti mit afrikanischen Motiven. Foto: Vera Szybalski

Damit auch in diesem Jahr eine stolze Summe Geld zusammenkommt, waren die Schüler am Donnerstag fleißig. Anders als sonst, hockten sich aber nicht über ihren Büchern. Die Schüler der Jahrgänge acht bis zehn arbeiteten bei Privatleuten oder in Betrieben, um Geld zu sammeln. Die Siebtklässler hatten sich am Konzept des Sponsorenlaufes bedient und dieses bei einer Fahrradtour angewendet. Die Oberstufenschüler sahen derweil im Cinema in Münster einen Dokumentarfilm. In „Welcome to Sodom“ präsentieren die Filmemacher den Zuschauern eine Müllhalde in Afrika. Die Schüler arbeiten den Film später im Unterricht auf.

Nur die Schüler der Jahrgänge fünf und sechs waren am Donnerstag in der Schule geblieben. Sie widmeten sich verschiedenen Projekten rund um das Thema „Afrika“. Die Fünftklässler waren im Klassenverbund zusammengeblieben, die Sechstklässler konnten ihr Projekt frei wählen. Der Verein „Dampfross“ hatte sich in Zusammenarbeit mit der Schule verschiedene Aktionen mit künstlerischem Schwerpunkt überlegt.

Mmh, das schmeckt: Diese Sechstklässler haben zusammen gekocht, unter anderem „Meat Pie“ und Reis mit Gemüse.

Mmh, das schmeckt: Diese Sechstklässler haben zusammen gekocht, unter anderem „Meat Pie“ und Reis mit Gemüse. Foto: Vera Szybalski

Am „Tag für Afrika“ entstand so nicht nur eine Hörspiel-CD, einige Schüler gestalteten Graffiti mit afrikanischen Motiven, andere bastelten aus Ton Schmuck. Eine Gruppe kochte Essen. „Meat Pie“ und „Veggie Pie“ – einmal mit Fleisch, einmal mit Gemüse gefüllte Teigtaschen – kamen dabei ebenso auf den Tisch wie Reis mit Gemüse. Wieder andere Sechstklässler bewiesen, dass Batik nicht nur in den 70ern und 90ern zum Trend taugte, sondern auch 2018. Sie verpassten ihren T-Shirts, Kissenbezügen und Taschen den Hippie-Look.

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