Technischer Beigeordneter im Planungsausschuss
Weberquartier soll mit Hilfe des Landes entwickelt werden

Borghorst -

Um die Bebauung des Websaal-Geländes voranzubringen, wird sich die Stadt professionelle Hilfe vom Land holen. Wie Technischer Beigeordneter Hans Schröder am Dienstag vor den Mitgliedern des Planungsausschusses erläuterte, gibt es mit der NRW.Urban eine Einrichtung, die sich auf die Entwicklung von Brachflächen spezialisiert hat.

Dienstag, 21.05.2019, 21:18 Uhr
Was passiert mit dem Websaal-Gelände? Die Kooperation mit einer Landesentwicklungsgesellschaft soll jetzt helfen, eine Lösung zu finden.

Schröder wörtlich: „Dort ist man auf das Lösen von schwierigen Grundstücksfragen spezialisiert.“ Der Ausschuss stimmte diesem Vorgehen ausdrücklich zu.

Mit den NRW.Urban-Experten soll jetzt zeitnah Kontakt aufgenommen werden. In einem weiteren Schritt soll die Aufnahme in den Flächenpool NRW folgen. „Die ausgewählten Städte und Gemeinden erhalten Unterstützung dabei, brachgefallene oder untergenutzte Flächen in Kooperation mit den Eigentümern zu untersuchen und einer neuen Nutzung zuzuführen“, wirbt die Gesellschaft auf ihrer Homepage (www.nrw-urban.de) für ihre Dienste. Nach Auskunft von Hans Schröder ist das nicht ganz kostenlos. Mit 8000 Euro sei der Betrag aber überschaubar. Wichtig sei, so der Baudezernent, dass der augenblickliche Investor parallel ungestört seine Hausaufgaben machen könne.

Wie CDU-Fraktionsvorsitzender Norbert Kerkhoff betonte, hat sich Regierungspräsidentin Dorothee Feller in einem Gespräch ausdrücklich für dieses Vorgehen ausgesprochen. Sie habe dabei insbesondere die Standortsicherung für das Marienhospital im Blick. Hans Schröder betonte erneut, dass auf dem wertvollen Gelände nicht jede Art von Bebauung machbar sei.

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