Rund 2000 Kinder und Jugendliche auf der Freilichtbühne
Liebeserklärung an Europa

Tecklenburg -

Beeindruckender lässt sich Europa kaum feiern. Rund 2000 Kinder, Jugendliche und einige Erwachsene kamen gestern auf der Freilichtbühne zusammen, um Europa hochleben zu lassen. Es war beeindruckendes Konzert und Weltpremiere zugleich, denn einige Lieder waren zum ersten Mal zu hören. Gastgeber waren die „Mollmäuse & friends“.

Freitag, 17.05.2019, 19:00 Uhr
Das Lied „Kinder dieser Stadt“ hatte sich der Chor der Hauptschule für den Europatag ausgesucht. Bürgermeister Stefan Streit stand gemeinsam mit Adrian Müller-Bromley auf der Bühne (kleines Bild) und sang mit ihm „Wozu sind Kriege da?“ Foto: Ruth Jacobus

Beeindruckender lässt sich Europa kaum feiern. Rund 2000 Kinder, Jugendliche und einige Erwachsene kamen gestern auf der Freilichtbühne zusammen, um Europa hochleben zu lassen. Es war beeindruckendes Konzert und Weltpremiere zugleich, denn einige Lieder waren zum ersten Mal zu hören. Gastgeber waren die „Mollmäuse & friends“. Der Tecklenburger Kinderchor, seines Zeichen Unicef-Botschafter und von terre des hommes zu „Weltrettern“ ernannt, stand in großer Besetzung rund zwei Stunden lang auf der Bühne, um die übrigen Chöre aus verschiedenen Schulen zu unterstützen.

Den Grund, auf der Bühne nach 2017 zum zweiten Mal zu einem Europatag einzuladen, erläuterte Stephanie Müller-Bromley, Chorleiterin der „Mollmäuse“, die die Veranstaltung organisiert hatte. „Wir können glücklich sein, hier zu leben in Frieden, Freiheit und Überfluss. Ohne Europa hätten wir nicht diese Lebensqualität. Das müssen wir uns bewusst machen“, forderte sie zum Nachdenken auf – und zum Singen. Die meisten bei dem Konzert dargebotenen Lieder stammten aus ihrer Feder.

Europatag auf der Tecklenburger Freilichtbühne

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  • Zehn Chöre traten gemeinsam mit den Mollmäusen beim Europatag auf. Zehn Chöre traten gemeinsam mit den Mollmäusen beim Europatag auf. Foto: Ruth Jacobus
  • Zehn Chöre traten gemeinsam mit den Mollmäusen beim Europatag auf. Foto: Ruth Jacobus
  • Zehn Chöre traten gemeinsam mit den Mollmäusen beim Europatag auf. Foto: Ruth Jacobus
  • Zehn Chöre traten gemeinsam mit den Mollmäusen beim Europatag auf. Foto: Ruth Jacobus
  • Zehn Chöre traten gemeinsam mit den Mollmäusen beim Europatag auf. Foto: Ruth Jacobus
  • Zehn Chöre traten gemeinsam mit den Mollmäusen beim Europatag auf. Foto: Ruth Jacobus
  • Zehn Chöre traten gemeinsam mit den Mollmäusen beim Europatag auf. Foto: Ruth Jacobus
  • Zehn Chöre traten gemeinsam mit den Mollmäusen beim Europatag auf. Foto: Ruth Jacobus
  • Zehn Chöre traten gemeinsam mit den Mollmäusen beim Europatag auf. Foto: Ruth Jacobus
  • Zehn Chöre traten gemeinsam mit den Mollmäusen beim Europatag auf. Foto: Ruth Jacobus
  • Zehn Chöre traten gemeinsam mit den Mollmäusen beim Europatag auf. Foto: Ruth Jacobus
  • Zehn Chöre traten gemeinsam mit den Mollmäusen beim Europatag auf. Foto: Ruth Jacobus
  • Zehn Chöre traten gemeinsam mit den Mollmäusen beim Europatag auf. Foto: Ruth Jacobus
  • Zehn Chöre traten gemeinsam mit den Mollmäusen beim Europatag auf. Foto: Ruth Jacobus
  • Zehn Chöre traten gemeinsam mit den Mollmäusen beim Europatag auf. Foto: Ruth Jacobus
  • Zehn Chöre traten gemeinsam mit den Mollmäusen beim Europatag auf. Foto: Ruth Jacobus
  • Zehn Chöre traten gemeinsam mit den Mollmäusen beim Europatag auf. Foto: Ruth Jacobus
  • Zehn Chöre traten gemeinsam mit den Mollmäusen beim Europatag auf. Foto: Ruth Jacobus
  • Zehn Chöre traten gemeinsam mit den Mollmäusen beim Europatag auf. Foto: Ruth Jacobus
  • Zehn Chöre traten gemeinsam mit den Mollmäusen beim Europatag auf. Foto: Ruth Jacobus
  • Zehn Chöre traten gemeinsam mit den Mollmäusen beim Europatag auf. Foto: Ruth Jacobus
  • Zehn Chöre traten gemeinsam mit den Mollmäusen beim Europatag auf. Foto: Ruth Jacobus
  • Zehn Chöre traten gemeinsam mit den Mollmäusen beim Europatag auf. Foto: Ruth Jacobus
  • Zehn Chöre traten gemeinsam mit den Mollmäusen beim Europatag auf. Foto: Ruth Jacobus
  • Zehn Chöre traten gemeinsam mit den Mollmäusen beim Europatag auf. Foto: Ruth Jacobus
  • Zehn Chöre traten gemeinsam mit den Mollmäusen beim Europatag auf. Foto: Ruth Jacobus
  • Zehn Chöre traten gemeinsam mit den Mollmäusen beim Europatag auf. Foto: Ruth Jacobus
  • Zehn Chöre traten gemeinsam mit den Mollmäusen beim Europatag auf. Foto: Ruth Jacobus
  • Zehn Chöre traten gemeinsam mit den Mollmäusen beim Europatag auf. Foto: Ruth Jacobus

Als erstes Stück kündigte Moderatorin Insa Backe vom Westdeutschen Rundfunk „Hand in Hand“ an. Gemeinsam mit den „Mollmäusen“ sangen die Chorgemeinschaft Lengerich und der Chor des Ibbenbürener Goethe-Gymnasiums „Hand in Hand“. Chöre der Laggenbecker Kardinal-von-Galen-Schule, der Münsteraner Thomas-Morus-Schule, der Gesamtschule und der Hauptschule Tecklenburg, der Teutoburger-Wald-Schule und des evangelischen Kneipp-Kindergartens Tecklenburg folgten und begeisterten das Publikum. Wer die Lieder kannte, sang einfach mit. Und als alle gemeinsam mit dem Publikum die „Ode an die Freude“ erklingen ließen, da ging genau diese Freude wohl auf jeden über.

Mitgesungen hat auch Bürgermeister Stefan Streit . Gemeinsam mit den Schülern Luisa Buchsbaum, Adrian Müller-Bromley, Malina Mahnig sowie der Lehrerin Vera Koschorke intonierte er gekonnt „Sag mir, wo die Blumen sind“. Dafür gab es ebenso viel Applaus wie für den Song „Ein bisschen Frieden“, den Jeta Godeni mit viel Gefühl und glockenklarer Stimme sang. Als Solist kam auch Rüdiger Schwulst auf die Bühne. Der frühere Ladberger Pfarrer, der heute Schulpfarrer in Versmold ist, hatte sich das Lied „Eine Welt“ ausgesucht.

Begeisterungsstürme gab es, als drei der Hauptdarsteller aus dem Musical „Dschungelbuch“ mit einem Teil des Ensembles zwei Songs präsentierten, die am morgigen Sonntag Premiere feiern.

Eigentlich hätte zum Abschluss des Europatages der Schlagersänger Markus Becker auf der Bühne stehen sollen, doch der war erkrankt. Ein Ersatz musste her und war in Stefan Streit gefunden. „Wozu sind Kriege da?“ sang er ausdrucksstark gemeinsam mit Adrian Müller-Bromley. Als krönender Abschluss erklang von allen gemeinsam gesungen das „Lied für Europa“.

Wenige Tage vor der Europawahl hätte es keine bessere Werbung dafür geben können, seine Stimme abzugeben. Die rund 2000 Kinder und Jugendlichen würden das wohl auf jeden Fall, wenn sie denn schon dürften.

 

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