Erste Klappe für „Faking Bullshit“ in Ahlen
Dreister Taschenklau zum Drehstart

Ahlen -

„Ton läuft, Kamera läuft – Ruhe bitte!“ – Am Ahlener Güterbahnhof fiel am Freitag die erste Klappe für den Kinostreifen „Faking Bullshit“. Im Mittelpunkt steht dabei ein Polizisten-Quartett, das mit unkonventionellen Mitteln um den Erhalt seiner Wache kämpft.

Freitag, 11.10.2019, 17:04 Uhr aktualisiert: 11.10.2019, 18:02 Uhr
Freitagvormittag: Julian Landweer steht an der Kamera, als der zweite Kameraassistent Timo Bevacqua die erste Klappe für „Faking Bullshit“ fallen lässt.

Gerade ist der gesamte Produktionsstab bereit, da bringt das Wetter den ersten Drehplan etwas durcheinander: Es regnet. „Nur ein kurzer Schauer“, ist Cornel Kriszan überzeugt. Der Regieassistent irrt nicht. Tatsächlich wird‘s wenig später trocken rund um den alten Güterbahnhof.

So fällt sie endlich, die erste Klappe. Nach monatelangen Vorbereitungen macht sich am Freitagvormittag Erleichterung im Team von „Mavie-Films“ breit. Dennoch mahnt Regisseur Alexander Schubert um die Mittagszeit Disziplin an: „Wir sind eine gute Stunde in Verzug!“ Aber das sei verschmerzbar – und für den ersten Drehtag normal. Die Truppe müsse erst in Fahrt kommen.

Und das geschieht im wahrsten Sinne des Wortes, als Adrian Topol, der im Film den polnischstämmigen Polizisten Rocky mimt, gemeinsam mit seinen uniformierten Kollegen Deniz ( Erkan Acar ), Netti (Sanne Schnapp) und Hagen (Alexander Hörbe) am Streifenwagen steht und die erste Fahrt spielt.

Drehort ist der Bereich rund um den Ostberg, wo neben Straßenszenen auch in einem Wohnwagen gedreht wird, wo einer Prostituierten (Judith Richter) quasi die Räder unterm Bett weggestohlen werden.

Drehstart für „Faking Bullshit“

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  • DSC_8607.jpg Foto: Ulrich Gösmann
  • Der Regieassistent Cornel Kriszan mit Alexander Schubert, der das Drehbuch schrieb und Regie führt.

    Foto: Christian Wolff
  • Kamera läuft, Ton auch!

    Foto: Ulrich Gösmann
  • Die erste Klappe für „Faking Bullshit“ ist in Ahlen gefallen.

    Foto: Ulrich Gösmann
  • Judith Richter spielt eine Prostituierte.

    Foto: Ulrich Gösmann
  • Letzte Feinheiten an der Kamera . . .

    Foto: Christian Wolff
  • Foto: Ulrich Gösmann
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  • Foto: Christian Wolff
  • Foto: Christian Wolff
  • Foto: Christian Wolff
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  • Foto: Ulrich Gösmann
  • Foto: Ulrich Gösmann

Dass neben den Schauspielern ein ganzer Tross von Technikern, Helfern und Fahrern sowie ein umfangreiches Catering notwendig ist, zeigt sich den vielen interessierten Anwohnern, die immer wieder am Set vorbeischauen oder die Dreharbeiten vom eigenen Wohnzimmer aus verfolgen.

Eine weitere Szene dreht sich um einen dreisten Handtaschenraub. Hier, an der Schützenstraße, hat die Ahlenerin Monika Kersenfischer ihren großen Auftritt. Sie spielt die Seniorin, die vor lauter Schreck angesichts des unverhofften Diebstahls um Hilfe schreit. Nach einer Probeszene, bei der bereits die Kamera mitläuft, wird‘s ernst. Ausgerechnet jetzt rutscht der Dame der Rollator vom Bürgersteig, was so nicht im Drehbuch steht. Erkan Acar, der die soeben geklaute Tasche in Windeseile zurückbringt, lässt sich nicht irritieren. Er baut das Ungeplante direkt ein, schiebt den Rollator zurück und übergibt ihn zusammen mit dem Diebesgut. Ein Fehler, der dem Regisseur gefällt: Alexander Schubert baut ihn im sogenannten „Gegenschuss“ direkt wieder ein, lässt Acar erneut die Gehhilfe über den Bürgersteig rollen. „Gut gelaufen“, hält Producer Eric Sonnenburg am Ende fest.

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