Ehepaar Massin bei Konferenz in Moskau
Bildungszugang für Senioren

Ahlen / Moskau -

„Lebenslanges Lernen – Das Recht älterer Mensch auf einen Zugang zur Bildung“ lautete das Thema einer Konferenz in Moskau, an der auch das Ahlener Ehepaar Mechthild und Dieter Massin teilnahm.

Samstag, 12.10.2019, 16:00 Uhr
Eurag-Präsident Dirk Jarré (r.) zusammen mit Dieter und Mechthild Massin und Dr. Rosemarie Kurz aus Graz. Das runde Bild zeigt das Vortragsthema der Ahlener in kyrillischer Schrift. Foto: Privat

Hohe Ziele setzt sich seit Jahren der europäische Verband für ältere Generationen, die Eurag. Noch zu Beginn des Jahres war eine Konferenz der Eurag dem Thema „Isolierung und Diskriminierung älterer Menschen“ in Vilnius (Litauen) gewidmet, an dem auch das Ehepaar Massin als Mitglied dieses Verbands teilnahm.

In diesen Tagen hatte die russische Föderation der älteren Generationen nach Moskau zu einer Konferenz eingeladen. Thema in der russischen Hauptstadt: „Lebenslanges Lernen – Das Recht älterer Mensch auf einen Zugang zur Bildung.“ Eine hehre, aber berechtigte Forderung der europäischen Vereinigung, die dieses Recht einfordert.

Die russische Föderation in Zusammenarbeit mit Ministerien und staatlichen Organisationen hatte sich auf dieses Thema eingestellt und eine entsprechende Vorarbeit geleitet.

Wissenschaftler, Experten und Praktiker referierten und nahmen an Diskussionsrunden teil, Praxisbeispiele in Seniorenzentren Moskaus gaben einen Eindruck wieder, wie man sich in Russland mit dem Thema „ältere Menschen“ in Theorie und Praxis auseinandersetzt.

Und so hatten Mechthild und Dieter Massin Gelegenheit, ihre Praxisbeispiele des lebenslangen Lernens vorzustellen. In einem gemeinsamen Referat stellten sie ihre Erfahrungen vor, belegten diese mit zahlreichen Praxisbeispielen, die vor allem bei den Vertretern der skandinavischen Länder höchste Beachtung fanden.

„Ältere Menschen“, so die Massins, „sind sehr wohl bereit, in einen Lernprozess einzusteigen, wenn entsprechende Angebote vorliegen, die dann noch in einen attraktiven Rahmen gefasst werden.“ Dazu zählten Reise-, Vortrags und Ausstellungsangebote genauso wie gesellige Treffen, die thematisch strukturiert sind.

Dazu nannten die beiden Ahlener beispielhaft Reisen ins Baltikum, bei denen unter anderem der Baron von Münchhausen in den Mittelpunkt gestellt wurde und die Brücke vom kurzzeitigen Aufenthaltsort des Barons in Dunte (Lettland) nach Bodenwerder im Schaumburger Land geschlagen worden sei – Orte, die von Ahlener Reisegruppen ausgiebig erforscht und besucht wurden. Und an denen Geschichten zur Geschichte den Rahmen füllten.

Sie schauten auch aufs kommende Jahr, wenn der Brückenschlag von einer Reise auf der Via Hanseatica zur deutschen Hanse folgen soll – neben dem derzeitigen geschichtsträchtigen Jahrestag des Mauerfalls, der von Massins vorbereitet und in Moskau schon vorgestellt wurde. Im kommenden Jahr werden bei Konferenzen in Lausanne und Tel Aviv weitere für Senioren relevante Themen diskutiert. Mechthild und Dieter Massin stehen dann wieder auf der Referentenliste.

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