Zweiter Tag in der „Mammutstadt“
Jetzt geht‘s um Kandidaten

Mammutstadt -

Am zweiten Tag der Mammutstadt haben sich deren Bewohner inzwischen eingelebt. So langsam greifen die Organisationsstrukturen, am Tag zuvor hatten am Nachmittag die Arbeitsbereiche ihre Tätigkeiten aufgenommen. Doch was machen die eigentlich?

Dienstag, 16.07.2019, 16:04 Uhr aktualisiert: 22.07.2019, 15:52 Uhr
Das Team vom Einwohnermeldeamt: Mia, Juliane, Hannah, Darius, Betreuerin Janina, Lasse und Leona (v. l.). Sie stellen Visa aus und führen das Fundbüro. Foto: Ralf Steinhorst

Zunächst einmal treffen sich die Bewohner am Dienstagmorgen in ihren Stadtteilen, um die Jobs zu verteilen, Organisatorisches zu besprechen und sich lautstark einzustimmen. Wie die Bewohner von Wasserturmstedt. Die haben ihren Schlachtruf laut hörbar fertig. Betreuer Fahti ruft „Wasserturmstedt“ in die große Runde, „Süd“ schallt es lautstark zurück. „Wir wollten unseren Stadtteil irgendwie mit Süd benennen – das durften wir offiziell nicht“, erklärt Betreuer Scribbi. Also umgehe der Stadtteil das in Form des Schlachtrufs.

Betreuerin Annika war am Vortag bei der Suche nach Bürgermeister- und Ministerkandidaten erfolgreich und hat sie um sich versammelt. Am Ende waren es so viele, dass gelost werden musste. Im Verlauf des Tages werden sie viel darüber erfahren, wie Demokratie funktioniert und welche Aufgaben sie im Falle ihrer Wahl wahrnehmen werden. Mittwoch ist dann Wahlkampf, Donnerstag gehen die Mammutstadtbewohner dann an die Wahlurnen.

Zweiter Tag in der „Mammutstadt“

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  • Das Leben in der „Mammutstadt“ nimmt Fahrt auf. Das Leben in der „Mammutstadt“ nimmt Fahrt auf. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Leben in der „Mammutstadt“ nimmt Fahrt auf. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Leben in der „Mammutstadt“ nimmt Fahrt auf. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Leben in der „Mammutstadt“ nimmt Fahrt auf. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Leben in der „Mammutstadt“ nimmt Fahrt auf. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Leben in der „Mammutstadt“ nimmt Fahrt auf. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Leben in der „Mammutstadt“ nimmt Fahrt auf. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Leben in der „Mammutstadt“ nimmt Fahrt auf. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Leben in der „Mammutstadt“ nimmt Fahrt auf. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Leben in der „Mammutstadt“ nimmt Fahrt auf. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Leben in der „Mammutstadt“ nimmt Fahrt auf. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Leben in der „Mammutstadt“ nimmt Fahrt auf. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Leben in der „Mammutstadt“ nimmt Fahrt auf. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Leben in der „Mammutstadt“ nimmt Fahrt auf. Foto: Ralf Steinhorst
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  • Das Leben in der „Mammutstadt“ nimmt Fahrt auf. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Leben in der „Mammutstadt“ nimmt Fahrt auf. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Leben in der „Mammutstadt“ nimmt Fahrt auf. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Leben in der „Mammutstadt“ nimmt Fahrt auf. Foto: Ralf Steinhorst

Im Stadtteil Werseaue justiert Betreuer Parka beim morgendlichen Treffen das Miteinander seiner Bewohner. Gar nicht gefallen hat ihm der herumliegende Müll vom Vortag, das bitteschön solle sich aber ganz schnell ändern. Umweltbewusstsein wird großgeschrieben. Nach der Bühnenshow fängt auch das gestalterische Leben in den Stadtteilen an zu pulsieren. Schließlich ist auch der Stadtteilarbeiter ein Beruf, in dem es Mammons zu verdienen gibt. „Wir wollen heute unsere Fahne bemalen“, hat Olfenbüttel-Betreuerin Maren zwar den Arbeitsauftrag in der Tasche, aber noch nicht wirklich einen Plan der Umsetzung. Wäre doch schön, wenn das Gruppentier Büffel an der Olfe zu sehen wäre.

Was macht eigentlich eine Mammutverwaltungsfachkraft? Um das zu erkunden geht es in das Einwohnermeldeamt. Eine Station, die vor dem Haupteingang des Juk-Hauses steht und damit eigentlich vor der Mammutstadt. Aber das mit Grund. „Hier werden unter anderem Eltern-Visa ausgestellt“, erklärt Janina, die bereits zum neunten Mal als Betreuerin dabei ist. Die gelten für 30 Minuten: „Es ist ja nicht Sinn der Sache, dass die Eltern vor 16 Uhr auf dem Gelände herumlaufen“. Außerdem verwaltet das Amt die Meldekarten der Bewohner und auch das Fundbüro. Eine weitere Aufgabe der Verwaltungskräfte wird sein, Umfragen durchzuführen.

Die erste große Internetumfrage ist auch schon online. Auf www.mammutstadt.de wird abgefragt, wie der Wanderzirkus heißen soll, den Clown Püppi mit den Mammutstadtbewohnern in der Mammutschule aufbaut. Mammut-Zirkus? Oder doch besser Circus Zappzarapp, Mamuta-Zirkus oder Bunter Mammut-Zirkus?

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