Vierter Tag in der „Mammutstadt“
Kohlefund und Hoffnung auf Goldader

Mammutstadt -

Der vierte Tag der Ferienspiele steht ganz im Zeichen der Bürgermeisterwahl. 600 Bewohner sind über den ganzen Tag aufgerufen, ihr Stadtoberhaupt zu wählen.

Donnerstag, 18.07.2019, 15:30 Uhr aktualisiert: 22.07.2019, 15:52 Uhr
Die Kumpel in der Zeche haben viel Spaß und bieten auch für Gäste Flözeinfahrten an. Betreuer Jürgen hofft, auf eine Goldader zu stoßen. Foto: Ralf Steinhorst

Am späten Nachmittag wird der siegreiche der vier Kandidaten feststehen und auf der Bühne präsentiert. Natürlich nimmt aber auch das normale Stadtleben in Stadtteilen und Arbeitsbereichen seinen normalen Gang.

Während die Bewohner von Zechopolis zum Tagesbeginn mit ihrem Warm-Up auf der Bühne die Stadtbewohner in Bewegung bringen, bereiten die Betreuer Markus und Annika das Wahllokal im offenen Zelt auf der Wiese vor. „Die ersten 40 haben schon gewählt“, hat Markus die Wahlen schon anlaufen lassen. Das nämlich sind die Reisenden, die ihren Tagesausflug zum Ketteler Hof nach Haltern machen und schon im Bus unterwegs sind. Gut organisiert und in Gruppen werden die anderen Bewohner nach dem Warm-Up ihre Stimme abgeben.

In der Mammutstadt gibt es Postboten? „Kinder und Betreuer sollen sich gegenseitig Post zuschicken“, erklärt Betreuer Julian das System, das sich noch nicht so ganz rumgesprochen hat. Das Versenden eines Briefes kostet ein Mammon, als Adresse gilt die Bezeichnung des Stadtteils. Denn der Brief soll ja auch ankommen. Das Postamt befindet sich übrigens neben der Bank. Da beide eine Einheit bilden, heißen sie „MCB – Mammut-City-Bank“.

Im Bankbereich wird das Geld der Mammutstadt verwaltet, mit einem roten Stahlschrank hat er natürlich auch einen Tresor. Die Bewohner gehen in ihren Schichten arbeiten und erhalten einen Mammon Arbeitslohn für eine halbe Stunde Arbeit. Da können bis zu acht Mammon am Tag anfallen, die als Scheck übergeben werden. Der wiederum kann in der MCB in bare Mammons eingetauscht werden. Die Einzahlung auf ein Sparbuch geht auch. „Damit man nicht mit allen Mammons rumlaufen muss“, erklärt Betreuer und Bankchef Torben. Die Mammons können dann für Freizeitaktivitäten ausgegeben werden.

Wie zum Beispiel auf der Zeche bei Betreuer Jürgen und seinen Kumpeln. Eine Zechenfahrt kostet dort für Besucher einen Mammon. Die Kumpel haben richtige Bergarbeiterkluft an und natürlich einen Helm auf – Sicherheit ist hier Trumpf. Auch die Gäste bekommen einen Helm verpasst. Gearbeitet wird mit Spitzhacke, Panne und Krätzer, eingefahren wird auf der Bandstraße. „Wir haben Kohle gefunden und vermuten hier auch eine Goldader“, beschreibt Jürgen das Flöz als hochrentabel mit dem Hinweis, dass die Edelkohle für das neue Batteriezentrum in Münster verwendet werden wird: „Wir arbeiten für die Zukunft!“ Was auch Kumpel Michel gut findet: „Das macht eine Menge Spaß und ist mal etwas anderes“.

Vierter Tag in der „Mammutstadt“

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  • Impressionen vom Tag der Bürgermeisterwahl in der „Mammutstadt“. Impressionen vom Tag der Bürgermeisterwahl in der „Mammutstadt“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Impressionen vom Tag der Bürgermeisterwahl in der „Mammutstadt“. Foto: Ralf Steinhorst
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  • Impressionen vom Tag der Bürgermeisterwahl in der „Mammutstadt“. Foto: Ralf Steinhorst
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  • Impressionen vom Tag der Bürgermeisterwahl in der „Mammutstadt“. Foto: Ralf Steinhorst
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  • Impressionen vom Tag der Bürgermeisterwahl in der „Mammutstadt“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Impressionen vom Tag der Bürgermeisterwahl in der „Mammutstadt“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Impressionen vom Tag der Bürgermeisterwahl in der „Mammutstadt“. Foto: Ralf Steinhorst
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  • Impressionen vom Tag der Bürgermeisterwahl in der „Mammutstadt“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Impressionen vom Tag der Bürgermeisterwahl in der „Mammutstadt“. Foto: Ralf Steinhorst
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Auch in den Stadtteilen schreitet die Arbeit voran, einige haben ihr Stadtteilwappen schon gefunden und verewigen es künstlerisch auf den Plakatständern. So finden sich der Richterbach, ein Richterhammer und ein Zirkel im Logo vom Richterbachwinkel wieder, Zechopolis hat seinen Zechenmaulwurf und Langstfurt hat auf dem Langstteich eine quietschgelbe schwimmende Ente mit eingezeichnet.

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