Renntag im Erlfeld
Regen bringt keinen aus der Ruhe

Drensteinfurt -

Der diesjährige Trabrenntag im Erlfeld war eine matschige Angelegenheit. Trotz der widrigen Umstände waren rund 5000 Besucher ins Erlfeld gekommen, um nicht nur spannenden Sport, sondern auch das bunte Drumherum zu erleben. Und am Nachmittag ließ dann auch der Regen nach.

Montag, 19.08.2019, 10:00 Uhr
Den „Preis der Westfälischen Nachrichten“ gewann Sytske de Vries (li.) auf „Merlin“. Den Bronzetraber überreichte anschließend WN-Redaktionsleiter Josef Thesing (re.). Foto: Nicole Evering

Nach dem sonnenverwöhnten Trabrenntag 2018 hat der Wettergott es dieses Jahr nicht besonders gut mit dem Rennverein gemeint. Seit dem Morgen hatte es Bindfäden geregnet, was wohl den einen oder anderen vom Besuch abgehalten hatte. Als es gegen Nachmittag auflockerte und sich sogar die Sonne zeitweise durchkämpfte, waren die Zuschauerreihen rund um die ovale Grasbahn aber doch gut gefüllt. 5000 Besucher zählte der Verein am Ende des Tages.

„Andere sagen: Wir schaffen das. Wir sagen: Wir können das“, hatte Klaus Storck , Vorsitzender des Rennvereins, eingangs die Besucher begrüßt und sich von den zu diesem Zeitpunkt noch kräftigen Schauern nicht aus der Ruhe bringen lassen. Ob 40 Grad oder „Land unter“: Man habe schon alles mitgemacht. Und auch der Sportliche Leiter Detlef Orth erklärte: „Davon lassen wir uns die Laune nicht verderben.“

Wer sich – oft ausgerüstet mit Gummistiefeln, Regenjacke und Schirm – auf den Weg gemacht hatte, der erlebte einen Renntag mit vielen zwei- und vierbeinigen Stars sowie sportlichen Höhepunkten. Einige Fahrer hatten angesichts der Wetterprognosen auf den Start verzichtet. Trotzdem waren so bekannte Namen wie Jochen Holzschuh, Ronja Walter und Rob de Vlieger nach Stewwert gekommen – Letztgenannter sogar zum allerersten Mal. Den „Preis der Westfälischen Nachrichten“, das einzige Trabreiten an diesem Tag, gewann Syt-ske de Vries auf „Merlin“. Der große Favorit „Garry“ wurde lediglich Vierter.

Kreative Kopfbedeckungen

Und auch das Rahmenprogramm hatte wieder für Jung und Alt etwas zu bieten. Die vielen kreativen, oftmals selbst gebastelten Kopfbedeckungen hatten an diesem Tag nicht nur schmückende Funktion, um am traditionellen Hutwettbewerb teilzunehmen, sondern boten auch noch Schutz gegen den einen oder anderen Regentropfen.

Überall auf der Rennbahn waren fleißige Helfer im Einsatz, um die Tombola-Lose unter die Leute zu bringen. Und in der Cafeteria hatten Maria Schmand-Averdung und ihr Team alle Hände voll zu tun. Denn egal ob Regen oder Sonnenschein: Kaffee und Kuchen gehen immer gut beim Drensteinfurter Renntag. Rund 120 Torten waren im Vorfeld gebacken worden. Der Erlös kommt der Hospizbewegung im Kreis Warendorf sowie dem Verein zur Förderung und Betreuung Demenzkranker und ihrer Familien in Drensteinfurt zugute. Da wanderte so mancher Euro, der als Pfand für Teller und Tasse genommen worden war, bei deren Abgabe doch gerne in der Spendenkasse.

Renntag im Erlfeld

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  • Nach anfänglichem Dauerregen besserte sich das Wetter ein wenig. Die Zuschauer sahen spannenden Sport und genossen den Tag im Erlfeld. Foto: Nicole Evering
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Ein paar Meter weiter kümmerte sich das „Fiffikus“-Team von Susanne Fögeling um die jüngsten Besucher des Renntages. Mit kunstvoll geschminkten Gesichtern und einem breiten Grinsen verließen zahlreiche Mädchen und Jungen das Zelt. Am Ende war‘s dann doch ein gelungener Tag.

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