NFG begrüßt Renaturierungsmaßnahmen
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Sendenhorst -

Mitglieder der Naturfördergesellschaft haben das Areal der renaturierten Angel am Hof Watermann besucht. Die NFG wünscht sich mehr solcher Projekte.

Samstag, 18.08.2018, 06:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 18.08.2018, 06:00 Uhr
Mitglieder der Naturfördergesellschaft ließen sich von Annette Watermann-Krass (2.v.re.) die Renaturierung der Angel am Hof Watermann erläutern. Foto: NFG

Auch in diesem trockenen Hochsommer wächst und gedeiht die neue Anpflanzung der renaturierten Angel am Hof Watermann . Davon überzeugten sich der Vorstand und Freunde der Naturfördergesellschaft (NFG) bei einem Ortstermin, berichtet NFG-Vorstandsmitglied Edith Harig .

Gerne sei Annette Watermann-Krass der Bitte des Vereins nachgekommen, über das Naturschutzprojekt zu informieren. In den Räumen des Hofateliers von Jürgen Krass wurde zunächst die in diesem Frühjahr abgeschlossene Baumaßnahme anhand des Bauplanes erklärt und im Detail erörtert. Viele Hundert Kubikmeter Erde waren bewegt und die Angel von den alten Sohlgleiten aus Beton befreit worden (WN berichteten).

Anschließend ging es für die Teilnehmer am Ortstermin über die Wiese an der Böschung herunter zum Bett der Angel. Dort war es deutlich kühler als oben in der prallen Sonne, so Edith Harig. „Einige blühende Pflanzen haben sich schon auf der Sekundäraue angesiedelt. In diesem Bereich hat die Angel die Möglichkeit, sich bei Hochwasser auszubreiten. Aber auch jetzt bei niedrigem Wasserstand fühlten sich die Stieglitze und Libellen sichtlich wohl“, schreibt sie.

Bei kühlen Getränken fand nach der Besichtigung ein intensiver Austausch mit der Landtagsabgeordneten und den Vereinsmitgliedern der NFG statt. Die Vorstandsmitglieder berichteten über die Aktivitäten des Vereins. Annette Waterman-Krass habe weitere Anregungen gegeben und über andere Initiativen von Vereinen und Verbänden berichtet.

Die NFG hatte in der Vergangenheit eine Renaturierung des Helmbaches oder die Entfernung von alten Sohlgleiten in der Werse bezuschusst, so Edith Harig. Die Naturfördergesellschaft begrüße diese freiwillige Maßnahme am Hof Watermann ausdrücklich und „würde sich freuen, wenn in privaten und landwirtschaftlichen Bereichen ein Umdenken zu mehr Naturschutz stattfinden würde“, erklärt Edith Harig vom Vorstand.

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