Bürgerinitiative B51 übergibt Positionspapier
Ein ganzes Bündel an Forderungen

Telgte -

Ein ganzes Bündel an Forderungen und Vorschlägen haben Mitglieder der Bürgerinitiative B51 am Dienstagabend unmittelbar vor der Ratssitzung an Bürgermeister Wolfgang Pieper übergeben.

Dienstag, 09.07.2019, 16:52 Uhr aktualisiert: 10.07.2019, 11:42 Uhr
Mitglieder der Bürgerinitiative B 51 haben am Dienstagabend Bürgermeister Wolfgang Pieper ein Positionspapier mit verschiedenen Forderungen übergeben. Foto: Große Hüttmann

Unmittelbar vor der Ratssitzung am Dienstagabend haben Mitglieder der Bürgerinitiative B 51 Bürgermeister Wolfgang Pieper ein Positionspapier übergeben. Dr. Maria Odenthal-Schnittler, Vorsitzende der Initiative, und ihre Mitstreiter betonen darin, dass „sie sich als Teil eines Netzwerkes zur Erhaltung der Zweispurigkeit der Bundesstraße verstehen, um dadurch einen positiven Beitrag zur Klimadebatte zu leisten“, heißt es. „Uns ist ein wertschätzender Umgang wichtig – auch mit Menschen, die nicht unserer Meinung sind“, heißt es weiter.

Konkret fordert die Bürgerinitiative, im Folgenden einige Auszüge aus dem Positionspapier:

► den Erhalt der Zweispurigkeit der B 51 zwischen Münster und Telgte

► den Erhalt des Prozessionsweges entlang der B 51

► den Erhalt der gewachsenen Baumstruktur zwischen Handorf und Telgte, besonders der Lindenallee

►  die zeitgemäße Einbindung moderner Mobilitätsmodelle (Velorouten, optimierter ÖPNV mit einem Zehn-Minuten-Bustakt, zudem Midi- und Minibusse als Ergänzung sowie Sammelstellen für Carsharing, und eine sinnvollere Taktung der Bahn)

► die Sicherung der Nutzung der Bundesstraße durch den landwirtschaftlichen Verkehr

► Die Ertüchtigung der Kreuzung am Gartencenter in Handorf durch minimale, zeitgemäße Optimierungen

► verkehrstechnische Anreize, um den überregionalen Lkw-Verkehr von der B 51 und der B 64 auf die Autobahnen zu leiten.

Bürgermeister Pieper machte im Gespräch mit der Bürgerinitiative keinen Hehl daraus, dass er den geplanten vierspurigen Ausbau nicht mehr für zeitgemäß halte. Er sprach in einem Vergleich von der „Braunkohle der Verkehrspolitik“. Wichtig sei jetzt ein konstruktiver Dialog aller Beteiligten.

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