Marienbögen zu Mariä Himmelfahrt stehen
„Es ist wie bei einem Puzzle“

Warendorf -

„Wir haben die Hülsen noch einmal ausgebohrt und sind selbst gespannt, ob jetzt alles passt“, sagte Markus Schwarkenberg. Kurz nachdem es vom Turm der St. Laurentius-Kirche Zwölf geschlagen hatte, konnten die Mitglieder der Bogengemeinschaft aufatmen. Am Ende passten alle Teile zusammen, stand der Marienbogen auf dem Marktplatz. Mariä Himmelfahrt kann kommen.

Sonntag, 04.08.2019, 12:16 Uhr aktualisiert: 08.08.2019, 14:50 Uhr
Präzises Arbeiten war vor allem beim Montieren der Krone, also dem oberen Teil des Marienbogens, gefragt. Foto: Stephan Ohlmeier

Zwei Wochen vor dem Warendorfer Heimatfest Mariä Himmelfahrt haben am Samstag die Bogengemeinschaften mit dem Aufbau der insgesamt neun Marienbögen begonnen. Besonders groß war die Anspannung auf dem Marktplatz, wo im vergangenen Jahr zwei Hülsen aus dem Lot geraten und zu Verziehungen des Bogens geführt hatten.

„Wir haben die Hülsen noch einmal ausgebohrt und sind selbst gespannt, ob jetzt alles passt“, sagte Markus Schwarkenberg . Kurz nachdem es vom Turm der St. Laurentius-Kirche Zwölf geschlagen hatte, konnten die Mitglieder der Bogengemeinschaft aufatmen. Am Ende passten alle Teile zusammen. Mariä Himmelfahrt kann kommen.

Dass der Aufbau ohne nennenswerte Schwierigkeiten verlief, war den vielen fleißigen Helfern zu verdanken, die sich bereits um 7 Uhr in der Frühe getroffen hatten. „Insgesamt brauchen wir für den Aufbau des Marktplatz-Bogens rund fünf Stunden“, verriet Markus Schwarkenberg. Aufgrund der Bogenmesse am kommenden Samstag (10. August) um 18 Uhr vor dem Hauptportal der St. Laurentius-Kirche baue man den Bogen in diesem Jahr eine Woche früher als üblich auf.

Aus dem Lager wurden die zentnerschweren großen Bauteile, Hunderte Kleinteile, Engelsfiguren und natürlich die Schutzmantelmadonna geholt und in einem großen Lastwagen zum Marktplatz gebracht. Welches Teil wohin gehöre, wisse man in erster Linie aus Erfahrung. „Es ist wie beim Puzzle. Jedes Teil hat seinen festen Platz“, berichtete Rolf Schojohann. Damit dieses Puzzle auch in den kommenden Jahren erfolgreich zusammengesetzt werden kann, gaben die „alten Hasen“ am Samstag ihr Wissen an die nächste Generation weiter.

Präzises Arbeiten war vor allem beim Montieren der Krone, also dem oberen Teil des Marienbogens, gefragt. Zunächst auf dem Boden zusammengebaut, wurde die rund eine halbe Tonne schwere Krone mit einem Kran in die Höhe gezogen und zentimetergenau auf den sechs Bogenfüßen platziert. Anschließend wurde die lebensgroße Marienfigur, die in den kommenden Wochen über Warendorfs „gute Stube“ wacht, aufgesetzt und fest verschraubt.

Natürlich ließen sich viele Schaulustige am Samstag nicht davon abhalten, dass Spektakel zu verfolgen, Fotos zu machen und mit den Mitgliedern der Bogengemeinschaft Markt-Emstor ins Gespräch zu kommen. Ebenso war für das leibliche Wohl der Helfer mit einem Frühstück und Mittagessen bestens gesorgt.

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