Fridays for Future:Tabea Ellebracht will Veränderungen
„Nachhaltig zu leben, ist eine Bereicherung“

Warendorf -

„Gerade erst ist ein neuer Bericht erschienen, indem es heißt, dass die Erderwärmung noch schneller voranschreitet, als schon vermutet“, ist Tabea Ellebracht geschockt. Hitzewellen und weniger Artenvielfalt seien nur zwei der schrecklichen Folgen. Auch das war ein Grund, dass sich die Schülerin der Fridays for Future Bewegung angeschlossen hat. Zunächst habe sie immer in Münster mitdemonstriert, seit Mai auch in Warendorf. Dort gehört sie auch dem Organisationsteam an.

Freitag, 09.08.2019, 13:36 Uhr aktualisiert: 12.08.2019, 09:08 Uhr
Foto: Joachim Edler

Tabea Ellebracht will Veränderungen – Veränderungen für den Klimaschutz. Die 17-jährige Schülerin des Paul-Spiegel-Berufskolleg möchte nicht länger mitanschauen, wie der Klimawandel die Umwelt bedroht. Dafür geht sie auf die Straße, demonstriert, setzt sich bei der Warendorfer Fridays for Future-Initiative für den Klimaschutz ein.

„Gerade erst ist ein neuer Bericht erschienen, indem es heißt, dass die Erderwärmung noch schneller voranschreitet, als schon vermutet“, ist Tabea Ellebracht geschockt. Hitzewellen und weniger Artenvielfalt seien nur zwei der schrecklichen Folgen.

Auch das war ein Grund, dass sich die Schülerin der Fridays for Future Bewegung angeschlossen hat. Zunächst habe sie immer in Münster mitdemonstriert, seit Mai auch in Warendorf. Dort gehört sie auch dem Organisationsteam an.

Die 17-Jährige, die seit zwei Jahren vegetarisch und seit diesem Jahr vegan lebt, fast komplett aufs Autofahren und Fliegen verzichtet, sieht dieses nicht als Einschränkung in ihrem Leben. „Einschränkung ist eh ein blödes Wort. Für mich ist nachhaltig zu leben eine Bereicherung.“

Deswegen war sie am vergangenen Wochenende auch eine von 1500 Besuchern des Fridays for Future Sommerkongresses in Dortmund. Fünf Tage lang war sie trotz Ferien vor Ort. Während nachts in Großraumzelten übernachtet wurde, gab es tagsüber Workshops, Diskussionsrunden, Freizeitprogramm und auch eine große Demonstration in der Innenstadt von Dortmund.

„Joko Winderscheidt und Marc-Uwe Kling waren da, die Band Brass Riot hat gespielt. Ich selbst habe an Workshops zu den Themen Klimaflucht und Organisation teilgenommen“, erzählt die 17-Jährige, die auch von einem regen Austausch der Kongress-Teilnehmer berichtet. Sie selbst habe Ahlener Klimaaktivisten kennengelernt. In Zukunft soll es eventuell gemeinsame Aktionen beider Ortsgruppen geben. „Das Essen beim Kongress war vegan, es wurde kein Müll produziert – alle hatten das selbe Ziel.“ Das will Tabea Ellebracht, die am Freitag auch bei der Mahnwache auf dem Warendorfer Marktplatz dabei war, auch weiter verfolgen. Ihr Engagement bei der Klimaschutz-Bewegung soll keine Eintagsfliege bleiben.  

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