Rettet die Bienen: Aktion trägt Früchte
Insektenfreundliches Gärtnern

Warendorf -

Dem Aufruf der Bürger-Initiative „Rettet die Bienen“, Fotos zu senden, waren einige Privatleute gefolgt. Alle dürfen sich über einen Gartenstecker, angefertigt von der NAJU unter Federführung von Christel Johanterwage, und einem Glas Warendorfer Hanse-Honig vom Hobby-Imker Clemens Betting freuen. „Dass das insektenfreundliche Gärten viel Arbeit macht, stimmt nicht“, ermutigt Mechthild Kulke andere Garteninhaber

Samstag, 10.08.2019, 06:00 Uhr
Christel Johanterwage (NABU), Preisträgerin Cornelia Kalkhoff (Studentin des „Permakultur-Campus Hamburg“), die ihren Garten nach den Prinzipien der Permakultur umgestaltet hat, vor ihren zwei Bienenvölkern), Jessica Wessels (Die Grünen), Inge Seelige („Rettet die Bienen“).

„Unsere Bestrebungen, eine insektenfreundliche Stadt zu schaffen, trägt Früchte!“, freut sich die Bürger-Initiative „Rettet die Bienen!“ (Essbare Stadt, Imkerverein, NABU , Bauernverband, Maschinenpark Freckenhorst, Stadt Warendorf, Fa. Murrenhoff, Raiffeisen). Immer mehr Bürgern werde die Dramatik des Insektensterbens bewusst. Sie setzten deshalb bewusst deutliche Zeichen, indem sie ihre Gärten mit insektenfreundlichen Blumen und Stauden gestalten.

Dem Aufruf der Bürger-Initiative, Fotos zu senden, waren einige Privatleute gefolgt. Alle dürfen sich über einen Gartenstecker, angefertigt von der NAJU unter Federführung von Christel Johanterwage, und einem Glas Warendorfer Hanse-Honig vom Hobby-Imker Clemens Betting freuen. „Dass das insektenfreundliche Gärten viel Arbeit macht, stimmt nicht“, ermutigt Mechthild Kulke andere Garteninhaber und freut sich riesig über die Auszeichnung. „Im Gegenteil: in naturbelassenen Gärten fällt zum Beispiel das lästige Unkrautzupfen weg!“

Die Bürger-Initiative dankt insbesondere der Bürgerstiftung Warendorf für die finanzielle Unterstützung dieser Aktion.

Ob der Appell an die Steingarten-Besitzer angekommen ist, ihre Gärten umzugestalten beziehungsweise sie mit insektenfreundlichen Kübel-Bepflanzungen zu bestücken, kann die Bürger-Initiative nicht einschätzen. Da ein Umdenken, die Artenvielfalt zu erhalten, dringend geboten sei, würde sie sich aber riesig freuen, wenn sie auch hier Unterstützer der Aktion auszeichnen könnte.

Bis zum zweiten Auszeichnungstermin am 1. September werden noch Meldungen (mit Bild) unter ✆ 02581/7151 oder Lseelige@web.de angenommen.

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