WIWA la Vida: Pianomusik und Nobelkarossen versüßen Moonlight-Shopping am 23. August
Warendorf an der Weinstraße

Warendorf -

Ein neues Shoppingerlebnis erreicht Warendorf: WIWA la Vida – Warendorfer Weinreise. Die Innenstadtkaufleute laden am letzten Ferienfreitag zum Moonlight-Shopping ein. Uwe Henkenjohann (Vom Fass), neben Uli Dreier (Schuhhaus) Initiator der ersten Warendorfer Weinreise, ist überzeugt, dass diese Weinreise keine Eintagsfliege bleibt.

Donnerstag, 15.08.2019, 14:28 Uhr aktualisiert: 15.08.2019, 18:20 Uhr
Sind bei der Warendorfer Weinreise dabei (v.l.): Markus Hinnüber (WIWA-Vorstand), Uli Dreier (Mitinitiator der Weinreise), Mathias Meyer (Beresa), Stefan Grauthoff (Sparkasse Münsterland Ost), Uwe Henkenjohann (Mitinitiator), Johanna Urban (Design), Birgit Urban (Bogengemeinschaft Heumarkt), Josef Dreischulte (Sprecher aller Bogengemeinschaften), Cornelia Köster (Pilotfisch) und Markus Vedder (Premium Event). Foto: Edler

Nicht nur das Shoppen bis weit nach Ladenschluss (23 Uhr) macht Warendorf am 23. August zur spannenden Erlebniswelt. Es gibt auch angesagte Wein-Trends zu entdecken und natürlich zu probieren. Ein eigens dafür kreiertes Weinglas mit der Silhouette des Mariä-Himmelfahrts-Bogens, das sich zum begehrten Sammlerstück entwickeln soll, gibt es auch. Limitierte Auflage: 2000 Stück. Den Anfang der neun Marienbögen macht der Heumarkt. Die an der Weinreise teilnehmenden Geschäfte haben bereits je 20 Gläser bekommen, so dass noch 1460 in den freien Verkauf gehen. Sind diese weg, gibt es keine mehr.

Ein neues Shoppingerlebnis erreicht Warendorf: WIWA la Vida – Warendorfer Weinreise. Die Innenstadtkaufleute laden am letzten Ferienfreitag zum Moonlight-Shopping ein.

Uwe Henkenjohann (Vom Fass), neben Uli Dreier (Schuhhaus) Initiator der ersten Warendorfer Weinreise, ist überzeugt, dass diese Weinreise keine Eintagsfliege bleibt: „40 teilnehmende Geschäfte sind Pflicht, 50 die Kür“, hatte sich Henkenjohann, der mit im Vorstand von „Wirtschaft für Warendorf“ sitzt, als Ziel gesteckt. Dass an der Premierenveranstaltung am 23. August jetzt 27 Geschäfte teilnehmen, wertet er durchweg positiv. „Ich bin zufrieden. Es ist ein guter Branchenmix dabei.“ Und Uli Dreier fügt hinzu: „Aller Anfang ist schwer. Es gab sehr viele skeptische Einzelhändler.“ Und Henkenjohann wirft ein, dass er 14 Tage lang Klinken geputzt habe: „Die Aktion hat uns Nerven, Zeit und viel Geld gekostet.“ Obwohl nicht alle Geschäftsinhaber oder Filialisten mitmachen, hoffe er doch, dass zum Moonlight-Shopping am 23. August alle Geschäftsleute ihre Türen geöffnet halten. Auch Einzelhändler in Randlage würden von der Weinreise profitieren. Die begehrten und limitierten Gläser gibt es mit einer kleinen Umhängetasche an den vier Einfallschneisen zur Innenstadt: Wilhelmsplatz/Münsterstraße, Oststraße, Freckenhorster Straße und Emsstraße.

Im nächsten Jahr, da sei sich Henkenjohann sicher, werden es 50 Plus-Teilnehmer sein. Der Termin stehe jedenfalls schon mal fest und sei im Veranstaltungskalender der Stadt für 2020 fest geblockt. „Wir möchten immer den Freitag nach Mariä Himmelfahrt auf Weinreise gehen.“

Vorbild ist Beckum. Seit 2012, so Uwe Henkenjohann und Uli Dreier, werde das Event sehr erfolgreich von der Stadt Beckum praktiziert. „Uns ist es gelungen, das neue Veranstaltungsformat auf Warendorf umzuschreiben. Das Besondere in Warendorf: alle neun Marienbögen stehen dann noch in der Stadt.“ Die Bogengemeinschaften hätten sich bereiterklärt, die Marienbögen erst am Samstag abzubauen, betont Birgit Urban, Vorsitzende der Bogengemeinschaft Heumarkt. Sie begrüßt die Aktion und freut sich, dass die neun Marienbögen zum Sammelprojekt werden. „Das ist eine Wertschätzung für die Bogengemeinschaften, mal kein Karneval oder Pferd auf dem Glas.“ Und Josef Dreischulte, Sprecher aller Bogengemeinschaften, erinnerte daran, dass die Marienbögen in der Reihenfolge des Prozessionsweges auf die Gläser kommen. Nach dem Heumarkt kommt der Oststraßenbogen aufs Glas. Nummer 9 ist dann der Marktbogen. Ein Rahmenprogramm rundet die Weinreise durch die City ab. Pianospieler (Pianohaus Micke) in den Einkaufsstraßen, Nobelkarossen (Beresa) in der City und, wer dem Wein zu sehr gefrönt hat und ein Fläschchen Wasser braucht, bekommt dieses an Lounge-Stationen (Vedder-Premium-Event). „Klein, aber fein. Wir möchten keine Kirmes, sondern ein hochwertiges Event mit Flair bieten“, so Henkenjohann. Finanziert wird das Rahmenprogramm zum Teil aus dem Gläserverkauf und vom Hauptsponsor, der Sparkasse Münsterland-Ost. „WIWA la Vida“ rutscht unter das Dach von WIWA (Wirtschaft für Warendorf) und ist eine der ersten Veranstaltungen des noch jungen Vereins. „Wir haben noch ganz viel Arbeit vor uns“, sagt WIWA-Vorsitzender Markus Hinnüber und fügt hinzu: „Wir haben unseren Namen gegeben, um bekannt zu werden.“

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