Einstimmige Entscheidung gegen Ansiedlung
Kranhandel Abrams muss Vohren verlassen

Warendorf -

Die auf dem Gelände des früheren Sägewerks eingezogene Firma darf dort nicht bleiben. Der Fachausschuss entsprach Donnerstagabend der Empfehlung der Verwaltung. Eine gewerbliche Nutzung dieser Art sei dort verboten.

Freitag, 08.11.2019, 11:56 Uhr
Keine Chance  hat die Kranfirma mit dem Vorhaben, den Betrieb über einen Bebauungsplan für Vohren rechtmäßig zu betreiben. Foto: Joachim Edler

Das Kranunternehmen von Sergej Abrams muss das Gelände des früheren Landmaschinenmuseums Heitmann verlassen. Einstimmig teilte am Donnerstagabend der Umwelt-, Planungs- und Verkehrsausschuss diese Auffassung der Stadtverwaltung.

Durchweg alle Fraktionen waren sich in dem einig, was Dr. Hans Günther Schöler ( FDP ) einleitend formuliert hatte: „Was da entstehen soll wäre eine Insel – da gehört kein Gewerbegebiet hin!“ Wie mehrfach berichtet, wollte der Besitzer die Umnutzung des Geländes über einen seiner Ansicht nach politisch durchsetzbaren Bebauungsplan erreichen.

Da gehört kein Gewerbegebiet hin!

Hans Günther Schöler (FDP

André Wenning (FWG) teilte Schölers Meinung, kritisierte die Form der Kommunikation des Besitzers mit der Verwaltung. Für die CDU bedauerte Martin Richter es, „dass wir so einem Unternehmen keine Fläche anbieten können“. Dennoch müsse das Risiko tragen, „wer so etwas macht“. Womit Richter die Tatsache meinte dass bekannt war, dass es keine Aussicht auf die Genehmigung des Antrags gab. Er bat, an Baudirektor Peter Pesch gewandt, aber um Gespräche mit der Firma, um vielleicht doch noch eine anderweitige Lösung zu finden.

Auch Michael Gierhake (SPD) machte klar: „Wir könne ja nicht anders entscheiden!“ Nach dem Votum verließ der Grundstückseigentümer die Sitzung im Saal des historischen Rathauses.

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