Digitale Privatsphäre
WhatsApp: Keine unfreiwilligen Gruppenchats mehr

Um Nutzer auf WhatsApp zu einem Gruppenchat hinzuzufügen, brauchte man bis dato nur deren Telefonnummer. Einmal eingeladen, empfing der Teilnehmer dann die in der Gruppe verbreiteten Nachrichten. Ein System, das zu vielen Beschwerden über Spam und andere unerwünschte Nachrichten führte. Aber damit soll jetzt Schluss sein. 

Donnerstag, 04.04.2019, 13:10 Uhr aktualisiert: 04.04.2019, 16:53 Uhr
Logo von WhatsApp Foto: dpa

Mit einem kürzlich angekündigten WhatsApp-Update haben die Nutzer die Möglichkeit, unerwünschte Gruppenchats zu blockieren.  Fortan können sie entscheiden, ob und von wem sie einer Gruppe automatisch hinzugefügt werden: Von niemandem, nur von den eigenen Kontakten oder weiterhin von allen WhatsApp-Nutzern.

Anfrage per Direktnachricht

Möchte jemand einen Nutzer, der die automatische Einladung über diese Option beschränkt hat, trotzdem in einen Gruppenchat hinzufügen, muss zunächst eine Anfrage per Direktnachricht gesendet werden. Anschließend hat die eingeladene Person 72 Stunden Zeit, den Link anzuklicken und die Einladung anzunehmen - oder auch nicht. Das dürfte vor allem kommerziellen Verbreitern von Spam-Inhalten Schwierigkeiten bereiten, den Messenger-Dienst als Plattform für ihre Inhalte zu nutzen.

Update kommt in den nächsten Wochen

Laut WhatsApp wird die neue Funktion als Teil eines App-Updates in den nächsten Wochen verfügbar sein. Wenn es so weit ist, findet sich die Option in den Account-Einstellungen von WhatsApp unter dem Menüpunkt "Privatsphäre und Gruppen".

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