Handball: Damen-Bezirksliga
Die Entdeckung der Langsamkeit: SVE Dolberg erwartet Königsborner SV 2

Dolberg -

Ein Punkt fehlt dem Königsborner SV 2 noch zum Titel. Den soll er aber nach Möglichkeit nicht bei Eintracht Dolberg einstreichen. Die setzt deshalb am Mittwochabend gezielt auf eine Maßnahme, die sie eigentlich gar nicht mag.

Mittwoch, 24.04.2019, 13:11 Uhr
Marleen Kocker (links) fehlt der Eintracht gegen den Tabellenführer aufgrund eines Bänderrisses. Foto: Lars Gummich

Es ist das Duell des Zweiten gegen den Ersten. „Wir haben zu Hause noch kein Spiel verloren. Es wäre schön, wenn das so bleibt“, sagt Dolbergs Trainer Sebastian Kastner . Doch der Konjunktiv deutet schon an, dass das aller Voraussicht nach mehr Wunsch als Wirklichkeit sein wird.

Denn die Gäste aus Unna, die am Mittwochabend (20.30 Uhr) in der Mehrzweckhalle gastieren, sind das Nonplusultra der Bezirksliga und stehen unmittelbar vor dem Aufstieg. „Die Königsbornerinnen brauchen noch einen Punkt, dann sind sie Meister. Sie sind auch die beste Mannschaft der Liga“, sagt Kastner. Diesen einen Zähler bis zum Titel möchte der Spitzenreiter in Dolberg einfahren.

Die Eintracht wiederum möchte das mit aller Macht verhindern, indem sie die Entdeckung der Langsamkeit praktiziert. „Königsborn hat eine junge, schnelle Mannschaft. Wenn die mal ins Laufen kommt, ist sie schwer zu stoppen. Aber im gebundenen Spiel können wir sie vielleicht packen, wenn wir das Tempo verschleppen und wenige Gegenstöße zulassen“, erklärt Sebastian Kastner.

Seine Sieben muss also das tun, was ihr eigentlich gar nicht liegt: „Wir müssen das Spiel langsam machen.“ Besser ist es: Im Hinspiel versuchte der SVE die Geschwindigkeit mitzugehen, verhaspelte sich deshalb unzählige Male im Angriff und bezog eine böse 16:33-Schlapppe. Fehlen werden Marleen Kocker (Bänderriss) und Eveline Pomplun (Urlaub).

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