Fußball: Jugend-Bundesliga
BVB-Fan Gino Humpert über Schalke zu den Preußen

Ascheberg -

Der Ascheberger Gino Humpert hat knapp neun Jahre für den Nachwuchs des FC Schalke 04 gekickt, ehe er im Sommer in die U 19 des SC Preußen Münster wechselte. Bisherige Karrierehöhepunkte waren die Spiele gegen – na wen wohl?

Freitag, 13.09.2019, 22:18 Uhr aktualisiert: 13.09.2019, 23:00 Uhr
Neun Jahre trug Gino Humpert den S 04-Dress, im Sommer wechselte er zu den Preußen. Foto: Volker Barth

Der Witz ist ja, dass Gino Humpert damals, ehe er zu Schalke wechselte, noch glühender Dortmund-Fan war. Die Wände im Kinderzimmer: mit BVB-Postern tapeziert. Die Liebe zu den Schwarz-Gelben, lacht der Ascheberger, hätten sie ihm in der Knappenschmiede dann mit der Zeit ausgetrieben. Knapp neun Jahre war der Defensiv-Allrounder ein Königsblauer, ehe er sich im Sommer dem U 19-Bundesligisten Preußen Münster anschloss.

Zu den Höhepunkten in seiner noch jungen Karriere zählten, wen wundert’s, „die Spiele gegen Borussia Dortmund “. Schon im Nachwuchsbereich sei die Rivalität „ziemlich ausgeprägt“. Aber auch den Kurzeinsatz in der Uefa Youth League gegen den FC Porto möchte Humpert nicht missen. In den beiden Halbfinalspielen um die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft im Mai zwischen Schalke und Dortmund stand er jeweils im Kader, aber nicht auf dem Feld.

Drei Startelfeinsätze

Ob er sich deswegen einen anderen Verein gesucht hat? Über die Gründe für den Wechsel mag Humpert gar nicht viele Worte verlieren, seine volle Konzentration gelte der Aufgabe in Münster. Bereits nach wenigen Wochen scheint Humpert angekommen zu sein bei den Jungadlern. In drei von vier Bundesligapartien stand er in der Startelf, als Rechtsverteidiger.

Sein Trainer, Arne Barez, hält große Stücke auf den neuen Mann: „Gino ist laufstark, behauptet sich in den Zweikämpfen und antizipiert gut.“ Schwächen? „Ein bisschen mehr Zielstrebigkeit beim Torabschluss“ würde er sich von seinem Schützling wünschen. Die Einschätzung seines Coaches deckt sich ziemlich genau mit Humperts eigener Wahrnehmung. Wobei: „In der C-Jugend habe ich auf Schalke mal in vier aufeinanderfolgenden Begegnungen ein Tor geschossen. Da habe ich aber weiter vorn auf der ,Sechs‘ oder sogar der ,Zehn‘ gespielt.“

Gelernt hat Humpert das Kicken an der Nordkirchener Straße (seine Trainer damals: An­dreas Frede und und Stephan Weber), zur Rückrunde in der U 11 kam dann das Angebot aus Gelsenkirchen. Den ersten Auftritt im Preußenstadion hatte der 18-Jährige übrigens noch zu seiner Ascheberger Zeit: „als Einlaufkind mit dem TuS“.

Sprungbrett U 23?

Natürlich würde er gern auch mal als Drittligaprofi sein Können im altehrwürdigen Rund an der Hammer Straße zeigen. Gleichzeitig weiß Humpert, dass der Weg in den Bezahlfußball ein steiniger ist. Ein möglicher erster Schritt wäre der Wechsel im Sommer 2020 zur U 23 der Adlerträger (just in die Oberliga aufgestiegen). Ende des Jahres wolle er etwaige Angebote sondieren. Vielleicht wisse er „aber auch erst im kommenden Frühjahr, wohin es mich dann im ersten Seniorenjahr verschlagen wird“.

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