Fußball: Kreisliga A
Es war nicht Real Madrid

Greven -

Immerhin – der negative Trend ist gestoppt. Gegen DJk Everswinkel rettete DJK BW Greven zumindest ein Unentschieden.

Mittwoch, 17.10.2018, 17:04 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 14.10.2018, 23:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 17.10.2018, 17:04 Uhr
Irgendwie gibt‘s nix zu jubeln: Zwar glich Sven Kleins DJK noch zum 3:3 aus – Leistung und Stimmung aber passten nicht. Foto: Stefan Bamberg

Sven Klein ist doch da. Und auch wenn der Mann mit seinem Husten nicht laut sprechen kann, so ist sein Wort zum Sonntag deutlich: „Das Ergebnis ist noch das Beste heute.“ Eigentlich aber ist ihm dieses 3:3 (1:0) seiner DJK Greven gegen die DJK Everswinkelviel zu wenig.

Derweil sich der BW-Trainer also röchelnd und keuchend aus dem Bett geschleppt hat, wäre es schön gewesen, wenn zwischen der 30. und 80. Minute irgendeiner seiner Spieler eine vergleichbare Einstellung an den Tag gelegt hätte: In dieser Phase ist es – sorry für die harten Worte – ein beinahe peinliches Bild, das die DJK abgibt: Sie spielen hier ja nicht gegen Real Madrid . Nein, es sind zehn Everswinkler ohne etatmäßigen Torwart: Jener fliegt nämlich nach einer Viertelstunde mit Rot vom Platz, weil er den durchgebrochenen Nikolaos Ntiso umflext. Notbremse, Henrik Wiggers Elfer zur frühen Führung.

Sonst aber findet BW keine Mittel gegen einen Tabellenachten, der auswärts wahrlich noch nicht viel gerissen hat in dieser Saison. Kurz vor der Pause ist die Kugel auch schon mal im Tor – allerdings nach Hand, Abseits und Foul. Sowas nennt man wohl Qual der Wahl für Schiri Jonas Kraneburg.

Gezählt haben dann aber die Treffer von Marian Brugger zum 1:1, nach Mittelfeld-Gemurkse samt Ballverlust (48.), Mentor Ramas Strafstoß zum 1:2 (52.) und Bruggers Knicker-Bude nach einer Halbfeld-Flanke zum 1:3 (64.). Die DJK mit krassen Abstimmungsfehlern – die sich, wenn man das Ganze mal so auf sich wirken lässt, nicht auf die eigene Defensive zu beschränken scheinen.

Immerhin: Sebastian Häders 2:3 (80.) läutet eine reichlich späte, aber engagierte Schlussoffensive ein. Bernd Block trifft in der Nachspielzeit per 30-Meter-Freistoß zum Ausgleich – da lässt Paco Alcácer mal kurz grüßen. Doch der Jubel bleibt irgendwie verhalten.

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