Tischtennis: Verbandsliga
Die Pommesbude als Trost

Greven -

Kulinarisch gesehen hat sich die Reise des heimischen Tischtennis-Verbandsligisten DJK BW Greven nach Bergkamen durchaus gelohnt – sportlich gesehen aber eher nicht.

Dienstag, 06.11.2018, 15:48 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 04.11.2018, 21:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 06.11.2018, 15:48 Uhr
Der Einzige, der punktete: Max Haddick konnte das 2:9 der DJK in Bergkamen nicht im Alleingang abwenden. Foto: Stefan Bamberg

Kulinarisch betrachtet kann Reinhard Rothe sich nun echt nicht beklagen. Ruhrpott halt! „Die gute, alte Pommesbude“, erzählt der blau-weiße Altmeister, der inzwischen wieder zu Hause ist, habe auf der Rückfahrt ganze Arbeit geleistet: mit einer heißen „Malocher-Platte“ für einen geschlagenen Verbandsligisten – der dem kecken Aufsteiger allerdings zuvor leider keinen heißen Fight bieten konnte: „Tja, die waren schon klar besser als wir“, bilanziert Rothe. „Die“ ist der TTC Bergkamen-Rünthe, von dem die DJK BW Greven am Sonntag doch ziemlich einen verplättet bekam: 2:9 hieß es am Ende aus Grevener Sicht.

Dabei fehlte den Gästen in der IKEA-Stadt doch deutlich mehr als eine Schraube bei der Montage des brandneuen schwedischen Modells „Auswärtssieg“. Max Haddick , die DJK-Eins, versuchte freilich, das Ding dann halt irgendwie nach Gefühl zusammenzulöten – verhinderte damit aber auch nur einen besonders krachenden Einsturz: Einmal gewann Haddick allein, einmal im Doppel mit Stephan Bothe – das blieben die einzigen blau-weißen Zähler.

Bei seinem zweiten Einzel hatte selbst Haddick Pech: Zwei Matchbälle erkämpfte er sich, bekam den ersten als Netzroller, den zweiten als Kantenschlag zurück – und unterlag dann doch noch. Der Moment, in dem man wahrscheinlich merkt, dass heute eh nix zu holen ist. „Dennoch“, meint Rothe, „sind wir etwas unter Wert geschlagen worden.“

Weitaus mehr als das besorgt ihn indes der Blick in die Personalakte für den – in Sachen Klassenerhalt richtungsweisenden – Doppel-Spieltag am kommenden Wochenende gegen Rheine (Samstag) und Ochtrup (Sonntag): Rothe selbst wird unter der Woche am Auge operiert, zu allem Überfluss jedoch holte sich auch noch Stephan Bothe in Bergkamen eine Zerrung. Da war selbst die „Malocher-Platte“ ein schwacher Trost.

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