Tischtennis: Verbandsliga
Einfach nur großartig

Greven -

Tischtennis-Verbandsligist DJK BW Greven ist die Mannschaft der Stunde. Auch beim stark eingeschätzten TTC Herne 2 sorgte das Team von Matthias Kaltmeier für eine große Überraschung und siegte verdient mit 9:6. Damit hat sich die DJK erst einmal in der Spitzengruppe der Verbandsliga festgesetzt und hofft auch in den kommenden Wochen auf selbstbewusste Auftritte.

Sonntag, 06.10.2019, 19:00 Uhr
Stephan Bothe (li.) und Max Haddick setzten sich im Doppel durch. Am Ende reicht es sogar zu einem überraschenden Auswärtssieg beim TTC Herne 2. Foto: Reinhard Rothe

Die unglaubliche Serie von DJK Blau-Weiß Greven in der Tischtennis-Verbandsliga hält an. Auch beim favorisierten TTC Ruhrstadt Herne II setzte die Sechs um Kapitän Matthias Kaltmeier mit 9:6 durch, feierte damit den vierten Sieg in Folge und belegt damit, bei nunmehr 8:2 Punkten, vollkommen unerwartet Platz zwei der Tabelle.

„Das ist ein Hammer. Mit diesem Sieg hätten wir nie gerechnet!“, jubelte DJK-Vereinspräsident und Nummer zwei des Tischtennisteams, Stephan Bothe , nach der Partie.

Es begann gut für die Gäste, denn sowohl Haddick /Bothe, als auch das neuformierte Doppel Incegoz/Rothe setzten sich jeweils glatt in drei Sätzen durch, bei einer durchaus knappen Niederlage von Kaltmeier/Sithamparanathan gegen das Herner Spitzendoppel. Auch der anschließende Ausgleich durch Hernes jungen Spitzenmann Tobias Maciejok gegen Stephan Bothe (3:1) kam nicht überraschend.

Doch dann setzten die DJKler zu einem unglaublichen Zwischenspurt an, gewann sechs Spiele nacheinander und standen bei einer 8:2-Führung kurz vor einem Kantersieg. Weder Stephan Bothe (2:3) noch Matthias Kaltmeier (0:3), Sinan Incegoz (2:3) und Rajeevan Sithamparanathan (0:3) schafften es jedoch, den „Sack zu zumachen“. Erst bei nur noch 8:6 konnte Routinier Reinhard Rothe dann den entscheidenden, umjubelten Punkt in vier Sätzen für seine Farben markieren.

Zuvor hatten er (Rothe) und seit langer Zeit endlich mal wieder Max Haddick, Grevens Nummer eins, mit je zwei Einzelsiegen überzeugen können. Vor allem Haddicks Sieg über den deutlich höher eingeschätzten Maciejok gehört in die Kategorie „superstarke Leistung“.

Neben diesen beiden, die an diesem Abend komplett ungeschlagen blieben, holten Kaltmeier, Incegoz und Sithamparanathan die drei restlichen Punkte, während Stephan Bothe erstmals in dieser Saison leer ausging.

Dass der aktuelle Punktestand kein Ruhekissen ist, zeigt allerdings der absolut sensationelle Heimsieg der bisher sieglosen DJK Annen gegen den bis dato verlustpunktfreien Tabellenführer 1. TTC Münster. Es scheint also vieles möglich in der Verbandsliga 2, bei vier Absteigern sind also die bislang erzielten acht Punkte ein gutes Polster, aber für Platz acht reichen sie am Ende nicht. Es muss also weitergehen, möglichst schon am Sonntag gegen TTR Rheine.

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