Handball: Landesliga
Gelingt SW Havixbeck endlich die Trendwende?

Havixbeck -

Die Spiele werden immer weniger. Keine Frage: Die abstiegsbedrohten Landesliga-Handballer von SW Havixbeck benötigen jetzt Siege. Den nächsten Erfolg wollen sie am Sonntag in eigener Halle feiern.

Freitag, 22.03.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 22.03.2019, 15:12 Uhr
Wollen am Sonntag nach einer langen Durststrecke in eigener Halle wieder einen doppelten Punktgewinn bejubeln: Johannes Beumer und seine Mitspieler vom Landesligisten SW Havixbeck. Foto: Marco Steinbrenner

Sieben Begegnungen stehen für die Landesliga-Handballer von SW Havixbeck in dieser Saison noch auf dem Programm. Die Luft im Kampf um den Klassenerhalt wird von Spieltag zu Spieltag dünner. Das Team von Trainer Tom Langhoff weist als Tabellenvorletzter bereits einen Rückstand von vier Zählern auf einen Nichtabstiegsplatz auf. Als eine „Vier-Punkte-Partie“ bezeichnet der SWH-Coach deshalb auch das Heimspiel am Sonntag (24. März) gegen den TV Vreden. Der Anwurf in der Baumberge-Sporthalle erfolgt um 18 Uhr.

Die ebenfalls abstiegsgefährdeten Gäste verschafften sich am vergangenen Samstag durch den 23:21-Heimsieg gegen Vorwärts Gronau ein wenig Luft und verbesserten sich auf den zehnten Platz. Vreden gewann nicht nur die letzten drei Auswärtsspiele, sondern auch den ersten Vergleich gegen die Schwarz-Weißen mit 39:31. Auf der anderen Seite wartet die Langhoff-Sieben im Kalenderjahr 2019 immer noch auf den ersten Sieg. Die bisherige Bilanz: Ein Unentschieden sowie sechs Niederlagen. Der letzte Erfolg datiert vom 16. Dezember 2018. Damals wurde der SC Münster 08 vor heimischem Publikum 37:30 bezwungen.

„Wir müssen solche Spiele wie jetzt gegen Vreden gewinnen“, stellt Tom Langhoff klar und verdeutlichte seiner Mannschaft dies auch noch einmal in einer Teambesprechung am vergangenen Dienstag. „Das Hinspiel war eine Katastrophe. Wiedergutmachung ist also angesagt.“ Die Leistung bei der knappen Heimniederlage vor zwei Wochen gegen den TSV Ladbergen lässt den Havixbecker Übungsleiter positiv in die Zukunft blicken. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Wenn wir diese Leistung auch gegen Vreden abrufen können, gewinnen wir die Begegnung.“ Einstellung und Motivation gelte es, so Langhoff, „in positive Energie umzusetzen. Allerdings weiß ich auch, dass ein hartes Stück Arbeit vor uns liegt.“ Um die zwei Punkte in Havixbeck zu behalten, seien im Angriff die Chancen besser als noch gegen Ladbergen zu nutzen. Außerdem müsse die Deckung so aggressiv zu Werke gehen, „dass der Gegner dadurch eingeschüchtert wird“.

Die personelle Situation ist bei den Habichten weiterhin alles andere als rosig. Sowohl Jonas Lügering als auch Christopher Wiesner sind angeschlagen und konnten nicht trainieren. David Brinkgerd ist aufgrund seiner Schulterprobleme ebenfalls „nicht ganz auf der Höhe“. Gleiches gilt für Johannes Beumer (Daumen) und Max Beumer (Fuß).

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