Fußball: Wm-Anekdoten
Wunderbare Welt der WM

Am Donenrstag beginnt sie, die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland. Die wollen auch wir von der WN-Sportredaktion begleiten, und sie, liebe Leserinnen und Leser, mit Kuriositäten, Anekdoten und Blicke in die Geschichte täglich auf die anstehenden Spiele einstimmen.

Mittwoch, 13.06.2018, 00:00 Uhr

Am Donnerstag beginnt sie, die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland. Die wollen auch wir von der WN-Sportredaktion begleiten, und sie, liebe Leserinnen und Leser, mit Kuriositäten, Anekdoten und Blicke in die Geschichte täglich auf die anstehenden Spiele einstimmen.

Was war zum Beispiel los an den jeweiligen Spieltagen der WM in Russland während der vorangegangenen Weltmeisterschaften? Da tun sich mitunter verblüffende Parallelen auf.

14. Juni 2006 und 1970:

Unvergessen dürfte wohl den meisten der 14. Juni 2006 sein. Während der WM in Deutschland zog der Gastgeber seine Fans an diesem Tag endgültig auf seine Seite. Das Sommermärchen begann. Nach dem 4:2-Erfolg über Costa Rica war Polen der zweite Gegner. Die Deutschen gaben alles, aber es wollte nicht so recht laufen. Dann wechselte Bundes-Teamchef Jürgen Klinsmann zunächst einen gewissen David Odonkor und später Oliver Neuville ein. Dann kam die Nachspielzeit. Odonkor raste über die rechte Seite nach vorne, spitzelte den Ball an den Fünfmeterraum. Dort stand Neuville und schoss den Treffer zum 1:0-Sieg. Fortan war sie da, die gute Stimmung, die bis zum Endspiel so bleiben sollte.

Am 14. Juni 1970 lieferte die deutsche Elf eines ihrer besten WM-Spiele aller Zeiten ab. Im Viertelfinale in Mexiko traf die Mannschaft von Helmut Schön auf England – eine echte Revanche für das vier Jahre zuvor verlorene WM-Finale mit dem berühmten „Wembley-Tor“. Zunächst schien so, als würden die Briten auch die Neuauflage des 66er-Endspiels gewinnen, gingen sie doch mit 2:0 in Front. Erst als Franz Beckenbauer den Anschlusstreffer markierte (68.), kippte das Spiel. In der 80. Minute glich Uwe Seeler mit einer „Rückwärts-Kopfball-Bogenlampe“ aus. Verlängerung. Gerd Müller schoss schließlich in der Siegtreffer in der 118. Minute den 3:2-Siegtreffer. Rache ist ja so süß. Doch die britischen Medien konnten ihre Verlierer nicht wie gewohnt in der Luft zerreißen. Daheim streikten die Drucker, so dass niemand wusste, wann die Zeitungsberichte erscheinen würden.

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