Fußball: Kreispokal
Preußen Lengerich unterliegt dem TuS Recke mit 3:6

Lengerich -

Vier Tage nach dem 0:5-Debakel gegen die SG Telgte in Liga flog Bezirksligist SC Preußen Lengerich am Donnerstagabend auch sang- und klanglos aus dem Kreispokal. Im Halbfinale unterlag der Titelverteidiger im heimischen Stadion gegen Ligarivale TuS Recke mit 3:6 (0:3).

Montag, 12.11.2018, 17:50 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 08.11.2018, 22:49 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 12.11.2018, 17:50 Uhr
Lukas Becker (links) verkürzt per Kopf auf 1:4. Foto: Uwe Wolter

Die Recker treffen somit am Pfingstsamstag 2019 im Kreispokalfinale auf die Ibbenbürener SV. Die ISV zog ebenfalls am Donnerstagabend durch einen 2:0-Heimsieg gegen Lokalrivale Arminia Ibbenbüren ins Finale ein.

Preußen-Trainer Pascal Heemann hatte seine Elf nach dem 0:5 vom Sonntag auf mehreren Positionen umgebaut, unter anderem hütete Dominic Burbrink anstelle von Stammkeeper Tim Kipp das Tor.

Recke war von Begann an spielbestimmend. Lengerich hielt aber knapp eine halbe Stunde dagegen. In der 27. Minute aber war es passiert – Rene Heeke brachte nach einem Angriff über die linke Seite die Gäste in Führung. Nach einer Ecke war in der 35. Minute Patrick Bruns zur Stelle und es stand 2:0. Heeke erhöhte ebenfalls nach einer Ecke in der 44. Minute auf 3:0. Von den Gastgebern kam bis zu diesem Zeitpunkt nach vorne einfach zu wenig.

Heemann reagierte in der Pause und brachte mit Wiederbeginn Lansana Kaba für Moritz Schott. Doch ehe Kaba für mehr Angriffsschwung sorgen konnte, stand es 4:0. Maik Klostermann lief in der ersten Minute nach Wiederanstoß frei aufs Tor zu und konnte sich die Ecke noch in Ruhe aussuchen. Wie aus dem Nichts fiel nur drei Minuten später nach einem Eckball das 1:4 für die Preußen. Lukas Becker vollendete per Kopf.Danach wurde das Spiel etwas offener, aber in Minute 66 stellte Tim Eßlage den alten Abstand wieder her.

Den Preußen war es hoch anzurechnen, dass sie weiter auf Ergebniskosmetik aus waren. Chris-Cedric Jaeschke (73. nach einem kapitalen Bock der Recker Hintermannschaft und der eingewechselte Martin Fleige (87.) brachten Lengerich noch einmal fast auf Schlagdistanz. Mit dem Schlusspfiff stellte Rene Heeke den 6:3-Endstand her.

„In der ersten Halbzeit ist nur das 1:0 aus dem Spiel heraus gefallen, bei den Ecken zum 2:0 und 3:0 haben wir einfach dummer verteidigt“, meinte SCP-Coach Pascal Heemann. „Wenn man neun Tore sieht, ist das sicher nicht ganz uninteressant für die Zuschauer.“ Sein Kollege Kollege Marc Wiethölter freute sich in erster Linie, endlich mit dem TuS im Endspiel zu stehen. „Das war hoch verdient, wir sind auch drei Tore besser gewesen“, so der TuS-Coach.

Aus Lengericher Sicht war am Schluss noch die Verletzung von Nickolas Kull bedauerlich. „Das sieht nach einem Bänderriss aus“, befürchtete Heemann. Am kommenden Sonntag (14.30 Uhr) sind die Lengericher in der Bezirksliga bei Teuto Riesenbeck zu Gast.

Tore: 0:1 R. Heeke (27.), 0:2 Bruns (36.), 0:3 R. Heeke (44.), 0:4 Klostermann (46.), 1:4 Becker (49.), 1:5 T. Eßlage (66.), 2:5 Jaeschke (73.), 3:5 Fleige (87.), 3:6 R. Heeke (90.).

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