Fußball: Bezirksliga 12
Rachih Fouad verstärkt sofort den SC Preußen Lengerich

Lengerich -

Oberste Priorität hat für Preußen Lengerich der Klassenerhalt in der Bezirksliga. Aber natürlich plant das Schlusslicht zweigleisig. Seit Sonntag befinden sich die Preußen wieder im Training. Während der Großteil des Kaders auch nächste Saison bleibt, meldet der Club den ersten Winterneuzugang.

Donnerstag, 10.01.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 10.01.2019, 17:40 Uhr
Uwe Meyer, Vorstand Sport, von Preußen Lengerich. Foto: Uwe Wolter

Als abgeschlagenes Schlusslicht der Fußball-Bezirksliga bei zwei weniger ausgetragenen Spielen mit vier Zählern hinter dem Vorletzten und sieben hinter einem rettenden Platz ist der SC Preußen Lengerich ins neue Jahr gegangen. Der ehemalige Oberligist hat schon bessere Zeiten erlebt. Doch es gibt Licht am Ende des Tunnels. „Die Mannschaft ist unheimlich jung, deshalb sehr unerfahren. Das ist der Hauptgrund für die Platzierung“, hat Uwe Meyer , Vorstand Sport, ausgemacht. „Aber die Mannschaft hat ihre Qualitäten. Da ist noch einiges ausbaufähig.“

Genau dieses Potenzial wollen die Preußen nutzen. Oberste Priorität in dieser Saison genießt der Klassenerhalt in der Bezirksliga . Sollte es schief gehen wird der direkte Wiederaufstieg angepeilt. Das teilte Meyer mit. „Ist doch klar, dass wir in unserer Situation zweigleisig planen.“

In jedem Fall soll es in der kommenden Saison sportlich besser laufen. Dafür wurden schon jetzt Nägel mit Köpfen gemacht. Mit Rachih Fouad steht der erste Neuzugang fest, der ab sofort spielberechtigt ist. Er kommt hat zuletzt für den Kreisligisten ESV Münster gekickt, blickt aber auch auf Bezirksliga-Erfahrung zurück, wo er seine Torgefährlichkeit unter Beweis gestellt. Mit ihm erhofft sich Trainer Pascal Heemann in der Offensive mehr Durchschlagskraft. „Er ist eine echte Verstärkung“, ist Heemann überzeugt. Allerdings hat Fouad nach einem Schien- und Wadenbeinbruch vor allem in puncto Fitness Aufholbedarf.

Zur Saison 2019/20 kehrt Jonathan Westhoff von Viktoria Georgsmarienhütte zurück. Zudem wird nahezu der gesamte Kader bleiben. Nur drei Spieler haben sich noch eine Bedenkzeit erbeten, alle anderen werden auch künftig das SCP-Trikot tragen. Nur Felix Reuther (Umzug aus Studiengründen nach Düsseldorf) steht nicht mehr zur Verfügung.

„Die jetzige Mannschaft ist Bezirksliga-tauglich“, ist Uwe Meyer überzeugt. „Aufgrund der Unerfahrenheit und unglaublich viel Pech haben wir eine Menge Lehrgeld gezahlt. Aber die Jungs sind willig. Deshalb wird es eine spannende Rückrunde.“

Darauf vorbereiten werden die Mannschaft Pascal Heemann sowie Jörg Sprehe als Co-Trainer und Betreuer am Rand. Als spielender Co-Trainer steht Sascha Höwing auf dem Platz. Der wird kommende Saison wohl komplett den Co-Trainer-Posten übernehmen und bei Bedarf als „Stand-by-Spieler“ zur Verfügung stehen.

Seit Sonntag befinden sich die Preußen wieder im Training. Nach der Teilnahme am Hallenfußball-Festival von Arminia Ibbenbüren stehen bis zur Fortsetzung der Meisterschaft am 3. Februar gegen Vorwärts Wettringen sechs Testspiele an, die allesamt auswärts ausgetragen werden.

Testspiele

12.01.: Hallenturnier von Arminia Ibbenbüren

18.01.: bei Westfalia Herne

20.01.: beim SC Peckeloh

23.01.: bei Spvgg. Versmold

26.01.: beim SC Melle

31.01. gegen SC Hörstel

02.02.: beim VfL Ladbergen

03.02.: Ms-Spiel Wettringen

05.02.: in Georgsmarienhütte

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