Fußball: 2. Bundesliga
VfL Osnabrück beim 1. FC Nürnberg vermutlich mit unveränderter Startelf

Osnabrück -

Trainer Daniel Thioune schiebt dem 1. FC Nürnberg die Favoritenrolle zu und zählt den Club zu den „fantastic four“ der Liga. Ganz chancenlos sieht der Trainer des VfL Osnabrück seine Mannschaft am Sonntag aber nicht.

Freitag, 23.08.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 23.08.2019, 18:14 Uhr
Anas Ouahim war gegen Darmstadt der technisch stärkste Spieler des VfL. eine ähnliche geniale Vorstellung erhofft sich Trainer Daniel Thioune von ihm auch in Nürnberg. Foto: Tobias Mönninghoff

Die einen sind gekommen, um lange zu bleiben, die anderen sind da, um die Liga möglichst schnell wieder zu verlassen. Grundverschieden ist die Herangehensweise an die 2. Bundesliga für den 1. FC Nürnberg und den VfL Osnabrück . Der Aufsteiger aus Osnabrück möchte möglichst schnell die Punkte für den Klassenerhalt auf der Habenseite verbuchen können. Der 1. FC Nürnberg will auf direktem Wege dahin zurück, wo er hergekommen ist, in die Bundesliga. Allein deshalb schiebt VfL-Trainer Daniel Thioune den Franken im sonntäglichen Duell im Max-Morock-Stadion (Anstoß 13.30 Uhr) die Favoritenrolle zu und zählt den Club zu den „fantastic four“ der Liga.

In Ehrfurcht erstarren will Thioune aber nicht. „Gegen so einen Gegner zu spielen, in so einem Stadion, darauf freut sich jeder Spieler.“ Dass der VfL sich nicht verstecken muss, hat er mit der nahezu perfekten Leistung am Montag gegen Darmstadt gezeigt. Dass seine Elf solch eine Leistung allerdings nicht jede Woche wird abrufen können, ist Thioune bewusst, „aber wir haben gezeigt, dass wir in der 2. Liga auf jeden Fall mithalten können.“

In der vergangenen Saison in der 3. Liga hat Daniel Thioune in den 38 Saisonspielen jedes Mal mit einer anderen Startelf begonnen. Gegen Darmstadt hätten die elf Akteure nicht soviel falsch gemacht, äußert der VfL-Coach. Deshalb sei es nicht ausgeschlossen, dass in Nürnberg die gleichen Akteure beginnen könnten. Aber sicher sei das nicht, will sich Thioune weiterhin nicht in die Karten schauen lassen.

Wenn auch noch nicht am Sonntag, so dürfte er ab der kommenden Woche wieder über mehr Alternativen verfügen. Neben den Langzeitverletzten Maurice Trapp, Konstantin Engel und Simon Haubrock befinden sich Bashkim Ajdini, Bryan Henning, Niklas Schmidt und Sebastian Klaas zumindest wieder im Lauftraining. Alexander Riemann nimmt zwar wieder vollumfänglich am Mannschaftstraining teil, er spielt in den sportlichen Planungen nach wie vor aber keine Rolle.

Eine Reise zurück unternimmt Lukas Gugganig. Der 24-Jährige wechselte im Sommer von Greuther Fürth zum VfL und fühlt sich mittlerweile wohl in Osnabrück. „Ich freue mich auf die Rückkehr ins Frankenland, kenne dort ja noch einige Leute“, erklärt der Innenverteidiger. „Im Fußball geht viel über Zusammenhalt. Und der passt bei uns. Gegen Darmstadt waren mit und gegen den Ball richtig gut. Nürnberg wird ein schweres Spiel. Aber wenn wir wieder an unsere Leistungsgrenze gehen, dann ist etwas möglich.“

Beim Club dürfte Neuzugang Michael Frey im Sturmzentrum seinen Einstand geben, zumal Stürmer Mikael Ishak verletzt ist. Der Schweizer wechselte zu Wochenbeginn von Fenerbahce Istanbul zu den Franken.

► Der VfL nutzt die Länderspielpause Anfang September, um zwei Testspiele zu absolvieren. Am Dienstag, 3. September, 18.30 Uhr, treten die Lila-Weißen beim Nord-Regionalligisten SSV Jeddeloh II an. Am Freitag, 6. September, testet der VfL gegen den Bundesligisten SC Paderborn unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Die vermutlichen Aufstellungen

1. FC Nürnberg: Mathenia - Valentini, Mühl, Sörensen, Handwerker - Geis - Behrens - Iuri Medeiros, Kerk - Dovedan - Frey

VfL Osnabrück: Körber - Heyer, Gugganig, van Aken - Agu, U. Taffertshofer, Blacha, Wolze - Amenyido, Ouahim - Heider

Anstoß: Sonntag, 25. August (13.30 Uhr, Max-Morlock-Stadion)

Schiedsrichter: Sven Waschitzki (32, Essen)

Nächstes VfL-Spie l: Sonntag, 1. September (13.30 Uhr, Bremer Brücke) gegen Karlsruher SC.

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