Fußball: 3. Liga
VfL baut Vorsprung an der Tabellenspitze aus

Der VfL Osnabrück ist am Dienstag zwar nicht über ein 0:0 bei Fortuna Köln hinaus gekommen, darf sich dennoch als Gewinner des 28. Spieltages fühlen. Fast alle Konkurrenten im Titelkampf verloren nämlich ihre Spiele.

Donnerstag, 14.03.2019, 17:29 Uhr aktualisiert: 14.03.2019, 17:42 Uhr
Ulrich Taffertshofer (links) führte den VfL bei Fortuna Köln als Kapitän aufs Feld. Foto: Tobias Mönninghoff

Das Polster des Tabellenführers VfL Osnabrück auf Platz zwei und drei in der 3. Liga ist am Mittwochabend nach Niederlagen der Konkurrenz gewachsen: Der Karlsruher SC liegt nach der 0:3-Pleite gegen Aalen nun vier und Halle nach dem 2:3 gegen Cottbus nun sieben Punkte zurück. Nur der Vorsprung auf Platz vier ist nach dem 3:2-Sieg von Wehen in Großaspach von elf auf neun Zähler geschrumpft.

„Wir haben in unserem Spielerkreis nach dem 0:0 in Köln gesagt: Bald sehen wir, wie viel unser Auswärtspunkt wert ist. 24 Stunden später war es soweit“, kommtentierte Daniel Thioune die Resultate des Mittwochabends. „Die Liga ist brutal. Da ist ein Auswärtsspiel in Köln so schwer wie ein Heimspiel gegen Cottbus, Aalen oder Großaspach.“ Der VfL-Coach hatte den Livestream der Partie Lotte bei Carl Zeiss Jena verfolgt – und einen „unangenehmen nächsten Gegner gesehen, der mit langen Bällen viel Raum überbrückt und daher nicht so schön zu bespielen sein wird.“

Zehn Ligaspiele stehen insgesamt aus bis zum Saisonende – für den VfL sind darunter vier schwierige Auswärts-Aufgaben: Vor 20 000 Fans in Kaiserslautern, in Duisburg gegen die Startruppe KFC Uerdingen, bei wiedererstarkten Cottbussern unter Ex-Trainer Claus-Dieter Wollitz und bei Mitkonkurrent Wehen Wiesbaden. Die anderen sechs Partien darf Osnabrück zu Hause bestreiten – beginnend gegen den Vorletzten Jena am Samstag (14 Uhr Bremer Brücke).

„In Köln hatten wir zu wenig klar herausgespielte Torchancen. Das müssen wir am Samstag besser machen und so dominant auftreten wie in den letzten Heimspielen. Wir haben Zwickau zu Hause geschlagen, nun auswärts gepunktet“, weiß Mittelfeldspieler Ulrich Taffertshofer, dass der aktuell recht genau erzielte Zwei-Punkte-Schnitt pro Spiel (28 Spiele, 55 Zähler) den VfL zum Aufstieg tragen sollte, wenn er gehalten wird. Der Interimskapitän hatte in Köln für Marc Heider die Binde getragen. Der am Sprunggelenk angeschlagene Offensivspieler war beim Remis im Südstadion vor Ort und würde am Samstag nur zu gerne wieder selbst mit aufs Feld. Thioune definiert dafür als Ziel die Partie in Kaiserslautern in zehn Tagen. „Sollte es gegen Jena schon möglich sein, müssten wir überlegen, inwiefern es Sinn macht“, will der Trainer mit Blick auf seinen Kapitän nichts riskieren.

Wie erwartet stimmte indes der Stadtrat am Dienstag einheitlich für die Beschlussvorlage des Kulturausschusses: Der Vorplatz vor der Geschäftsstelle am Stadion heißt nun offiziell „Hannes-Haferkamp-Platz“, der Fußweg hinter der Ostkurve und der Nordtribüne trägt den Namen „Felix-Löwenstein-Weg“. Die offizielle Enthüllung der Straßenschilder findet statt im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung am 17. April – dem 120. Vereinsgeburtstag.

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