Volleyball: 3. Liga West
VCO Altkreis Lüdinghausen – Kildau, Kaiser und Venghaus am BSP

Senden/Lüdinghausen -

Der VCO Münster gastiert am Mittwoch, 19 Uhr, beim ASV Senden. Gleich drei hiesige Spielerinnen trainieren am Bundesstützpunkt. Nur eine hat im Derby Zwangspause.

Dienstag, 11.12.2018, 19:00 Uhr
Jugend-Nationalspielerin Erika Kildau ist auch beim VC Olympia Münster eine feste Größe. Aufgrund einer schweren Knieverletzung muss die Libera aber lange pausieren. Foto: CEV

Am Mittwoch (12. Dezember), um 19 Uhr, ist Volleyball-Drittligist VCO Münster zu Gast beim ASV Senden. Im Team des Bundesstützpunktes (BSP) steckt eine Menge Altkreis. Zwei Spielerinnen des ASV, Erika Kildau und Lea Venghaus, sowie eine des SC Union Lüdinghausen, Rieke Kaiser, spielen und/oder trainieren regelmäßig am Berg Fidel. Von VCO-Coach Christian Wolf wollten die WN wissen, wie sich das Trio dort schlägt.

Auf Erika Kildau hält Wolf große Stücke: „Erika ist ein wahres Energiebündel, reißt andere mit, ist extrem ehrgeizig und sehr trainingsfleißig. Leider hat sie sich kürzlich bei einem U 18-Spiel des ASV einen Kreuzbandriss zugezogen. Sie wird in Kürze operiert und muss bis zu sechs Monate pausieren.“ Natürlich sei Kildau nach der niederschmetternden Diagnose „sehr geknickt“, gewesen so Wolf. Aber: „Es gibt Fälle, in denen Spielerinnen nach einer schweren Verletzung umso stärker zurückgekommen sind. Erika traue ich aufgrund ihrer mentalen Stärke Ähnliches zu.“

Rieke Kaiser ist mit einem Doppelspielrecht ausgestattet. An den Wochenenden läuft sie für die Regionalliga-Damen des SC Union auf. Für die erst 15-Jährige „genau das richtige Niveau, um sich zu entwickeln“, findet Wolf. Weil aber ausnahmsweise in der Wochenmitte gespielt wird, nimmt der Stützpunkttrainer sie mit nach Senden. Sowohl im Angriff als auch in der Annahme habe Kaiser in den vergangenen Wochen erkennbare Fortschritte gemacht.

Lea Venghaus, ebenfalls 15, zählt zur VCO-Trainingsgruppe, spielt aber für den ASV. Die Zuspielerin ist erst seit einigen Wochen am Stützpunkt, könnte aber 2019 dauerhaft nach Münster wechseln. Weil laut Wolf eine entsprechende Physis für das technische Fortkommen unerlässlich ist, schufte Venghaus aktuell drei Mal in der Woche im Kraftraum.

ASV-Trainer hofft auf vollen Kader

Zwei Siege hat der ASV Senden zuletzt eingefahren. Mit engem Kader – nur acht Spielerinnen – gewann er mit 3:2 gegen Schlusslicht Lintorf, mit quasi vollem Haus, 13 Spielerinnen, dann bei BW Aasee. Das lässt hoffen, zumal der Kader gegen VC Olympia voraussichtlich wieder komplett ist. Auch Lea Venghaus, die mit der Nachwuchstruppe aus Münster gemeinsam trainiert, ist beim ASV dabei. „Wir haben im Moment eine sehr gute Moral“, sagt Trainer Suha Yaglioglu mit Blick auf die vergangenen beiden Partien. 13 Punkte haben die Sendenerinnen nun auf dem Konto, zehn mehr als die Gäste. Das ist alles andere als ein biblisches Wunder: Der VCO bestreitet mit einer Ausnahmegenehmigung des Verbandes nur jeweils eine Partie gegen jeden Gegner, alle auswärts. Vier davon hat er schon absolviert und alle verloren. Die Punkte, die die Gegner gegen die Stützpunktmannschaft gewinnt, zählen.

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