Fußball: Bezirksliga
Wolbeck gegen Aasee – das Derby der Gescholtenen

Münster -

Ibbenbüren war am vergangenen Wochenende das Schicksal von BW Aasee und dem VfL Wolbeck. Niederlage gegen die SVI, Niederlage Arminia. Was beide Münsteraner zudem einte, war eine miese Leistung. Nun kommt es zum Derby der Enttäuschten.

Sonntag, 16.09.2018, 14:12 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 14.09.2018, 16:06 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 16.09.2018, 14:12 Uhr
Voller Einsatz ist gefragt: Aasees Torben Bucksteeg (links) will Wolbecks Daniel Bothen das Leben so schwer wie möglich machen. Foto: Wilfried Hiegemann

Geladen! Das war Alois Fetsch nach der Niederlage bei Arminia Ibbenbüren. Sagen wollte er nichts. Wer weiß, was dem Trainer des VfL Wolbeck in einer ersten Reaktion rausgerutscht wäre. Also musste sein „Co“ ran, der nicht weniger unsanft mit seiner Elf ins Gericht ging. Und nach knapp einer Woche festhält: „Wir haben die Dinge analysiert, sind aber noch nicht fertig.“ Seine Hoffnung: „Wir müssen im Derby unser anderes Gesicht zeigen.“

Aus lokaler Sicht und tabellarisch hat das Derby mit BW Aasee seinen Reiz, ohne Frage. Beide Teams haben sich bislang nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert. „Eigentlich weißt du nach fünf oder sechs Spielen, wo die Reise hingeht“, merkt Gieseler an. Und wenn in dieser Floskel ein Fünkchen Wahrheit steckt, müssen sich beide Mannschaften warm anziehen. „Wir haben viele Punkte liegen lassen. Umso wichtiger ist das Duell mit Aasee.“ Nur Keeper Marc Klein fällt aus – schon mal ganz gute Voraussetzungen für die Platzherren.

Die Blau-Weißen haben auf diesem Sektor ganz andere Probleme. Mit Pascal Hortmann, Valentin Schulz und Eike Remmert fehlten unter der Woche gleich alle drei Torleute urlaubsbedingt. Einzig Hortmann steht am Sonntag wieder zur Verfügung – und zwangläufig in der Hütte. Der zweite Mann? „Müssen wir mal schauen“, hat Trainer Matthias Gerigk noch keine Lösung parat. Fraglich ist auch der Einsatz von Enno Stemmerich (Adduktoren). Trotz der Not im Gehäuse war das Training gut frequentiert. „Da war Bewegung im Kader“, freut sich der Coach, der sich nichts sehnlicher als einen echten Konkurrenzkampf wünscht. „Hier darf sich keiner sicher sein, dass er spielt.“ Nur Hortmann. Der spielt außer Konkurrenz – zumindest an diesem Wochenende. 

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