Basketball: 2. Bundesliga Pro B
WWU Baskets gegen Itzehoe: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Münster -

Seit dem Hinspiel ist viel passiert: Die WWU Baskets Münster sinnen jedenfalls auf Wiedergutmachung nach dem 76:77 im ersten Aufeinandertreffen mit den Itzehoe Eagles. Besser gewappnet ist das Team von Trainer Philipp Kappenstein auf jeden Fall: Münster rangiert mittlerweile auf dem dritten Tabellenrang – Itzehoe ist Neunter.

Freitag, 11.01.2019, 18:06 Uhr aktualisiert: 11.01.2019, 18:45 Uhr
Wollen sich auch von den Itzehoe Eagles nicht stoppen lassen: Andrej König, der noch leicht angeschlagen ist, und die WWU Baskets. Foto: fotoideen.com

Wenn nicht jetzt, wann dann? – Nein, die Rede ist nicht von der Handball-WM und der Hymne, die den Titeltriumph der DHB-Auswahl 2007 im eigenen Land begleitete. Es könnte auch die berechtige Frage sein, die das Auswärtsspiel der WWU Baskets Münster in der 2. Bundesliga Pro B am Sonntag (17 Uhr) bei den Itzehoe Eagles begleiten dürfte, ja sollte. Eine Motivationssong allemal.

Denn nach der Gänsehaut-Gala mit Sieg in letzter Sekunde vor Wochenfrist sowie der nachhaltig empor geschraubten Besucher-Bestmarke wartet eine nicht minder reizvolle Aufgabe. Schließlich fügten die Korbjäger aus Schleswig-Holstein dem Aufsteiger Anfang Oktober 2018 die bisher einzige Heimniederlage zu. Das 76:77 hatte auch aufgrund der besonderen Umstände Spuren hinterlassen. Technische Störungen sowie eine diskutable Schiedsrichterentscheidung gegen Alex Goolsby, der den Ball länger als fünf Sekunden gehalten haben soll, brachten Itzehoe in Ballbesitz und zum Sieg.

„Es ist in mehrfacher Hinsicht ein wichtiges Spiel. Zum einen mit Blick auf dir Tabelle. Und ja, das Hinspiel spukt schon noch in den Köpfen. Da haben wir einen hohen Aufwand betrieben, sind aber aufgrund unserer Unerfahrenheit in die Falle getappt“, ordnet Philipp Kappenstein die bevorstehende Begegnung nach knapp dreistündiger Fahrt ein. Apropos Tabelle. „Wir haben die Chance, die Eagles zu distanzieren, etwas abzuhängen“, ergänzt der Coach.

Allerdings sind die Gastgeber nicht unbedingt mit dem Team der Hinrunde zu vergleichen. Im Dezember gab es vielmehr einige Bewegung im Kader. Mit dem Bulgaren Milen Zahariev, der auch schon für die BG Hagen auflief, sowie mit dem US-Amerikaner Kevin Mickle legten die Nordlichter nach.

Das aber, auf dem Parkett, streben auch die Baskets an. „Unser Selbstvertrauen ist riesig und trägt uns. Schließlich rangieren wir nur einen Sieg hinter dem Tabellenersten“, sagt Kappenstein. Nicht zu verwechseln mit Überheblichkeit, der der Coach sofort entgegenhält: „Die Resultate der Konkurrenz halten uns wach. Jedes Spiel ist nun so etwas wie ein kleines Playoff-Spiel.“

Nicht nur wachsam, sondern auch auf der Höhe sollte sein Team daher auch am Samstag sein. Zwar „kränkelten“ unter der Woche Andrej König und Marco Porcher sowie Niklas Husmann. Aus den Wackelkandidaten sollten aber bis zum Spielbeginn feste Größen werden.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6313338?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F62183%2F
Weiter Hitze in NRW - Bis zu 34 Grad am Mittwoch
Hoch «Ulla»: Weiter Hitze in NRW - Bis zu 34 Grad am Mittwoch
Nachrichten-Ticker