Fußball: Hallen-Kreismeisterschaft der Frauen
Wacker scheitert nur vom Punkt gegen Gastgeber Warendorf

Warendorf -

Am Ende fehlten wirklich nur Nuancen. Wacker Mecklenbeck verpasste bei der Hallen-Kreismeisterschaft nur um Haaresbreite den Titel. Erst nach Neunmeterschießen musste sich der Westfalenligist mit 5:6 der höherklassigen Warendorfer SU, die auch Ausrichter war, beugen.

Sonntag, 13.01.2019, 19:40 Uhr aktualisiert: 13.01.2019, 20:14 Uhr
Mecklenbecks Torhüterin Jule Krützmann wehrt im Endspiel gegen Warendorf erfolgreich diesen Ball ab. Wackers Finaltorschützin Annika Theobald (Nummer 8) steht bereit, um ihn zu übernehmen. Foto: René Penno

„Wir haben kein Spiel verloren – inoffiziell fühlen wir uns als Hallenkreismeister.“ André Frankrone , Trainer der Frauen von Wacker Mecklenbeck , zeigte sich etwas enttäuscht: Sein Team hatte das Finale der 17. Hallen-Kreismeisterschaft am Sonntagabend in der Bundeswehr-Sportschule in Warendorf erst nach Neunmeterschießen mit 5:6 verloren. Jubeln durfte stattdessen der Gastgeber Warendorfer SU, der Wacker auch schon vor Wochenfrist im Finale des Bevercup in Ostbevern bezwungen hatte.

Bei nur drei Gegentreffern hatte der Westfalenligist aus Münsters Westen in Warendorf bis zum Finale 48 Mal eingenetzt. Das waren satte 4,8 Treffer pro Spiel, also fast alle zwei Minuten ein Tor.

Im Finale zeigte sich Wacker als mutigeres Team und setzte Warendorf unter Druck. In der zweiten Minute wurden die Mecklenbeckerinnen für ihren Offensivgeist bestraft. Einen Konter von Franziska Rüter schloss die mitgelaufene Lisa Piotrowsky zur Führung ab.

Kuhlmann folgt auf Frankrone

Westfalenligist Wacker Mecklenbeck hat einen Nachfolger für Trainer André Frankrone (27) gefunden, der im Sommer aufhört. Janek Kuhlmann, selbst erst 22, steigt nach nur einem Jahr vom Assistenten zum Chefcoach auf. Er hatte 2017 die U17-Juniorinnen in die Regionalliga geführt und ist seit acht Jahren als Trainer tätig.

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Wacker zeigte sich nicht geschockt und presste weiter. In der vierten Minute wehrte die WSU zu kurz ab. Annika Theobald stand an der linken Bande – fast auf Höhe der Mittellinie – und nahm den Befreiungsschlag an. Sie nahm Maß und schlenzte den Ball unhaltbar in die lange obere Ecke – der 1:1-Ausgleich. In der Schlussminute nahm Warendorf die Torhüterin raus und machte selbst Druck. Naomi Densing ließ den Meistertreffer aus.

Im Neunmeterschießen patzte zunächst die WSU, doch direkt danach auch Wackers vorherige Torschützin Theobald. Als in der Verlängerung des Entscheidungsschießens Britta Stein drüber schoss, blieb ihrem Trainer nur der gefühlte Hallenkreismeister-Titel.

Der SC Gremmendorf wurde Dritter. Zwei Einzeltrophäen gingen dann doch nach Münster: Gremmendorfs Daniela Karmann war mit zwölf Turniertoren erfolgreichste Schützin, und Jessy Kelly von Borussia Münster beste Spielerin.

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