Fußball: A-Junioren-Bundesliga
Preußen besteht schwere Prüfung gegen Duisburg

Münster -

Die U 19 des SC Preußen Münster hat einen ganz wichtigen Sieg verbucht. Im Duell mit dem MSV Duisburg wurde ein 3:2-Erfolg gefeiert. Der gibt etwas Luft im Abstiegskampf, war allerdings auch dringend notwendig.

Sonntag, 24.02.2019, 20:32 Uhr aktualisiert: 25.02.2019, 15:18 Uhr
Die jungen Preußen jubeln: Freude über das 3:2 durch Alexander Stummer (vorne). Foto: Peter Leßmann

Mit dem fünften Saisonsieg in der A-Junioren-Bundesliga atmet der SC Preußen Münster nach dem Patzer von Aachen etwas durch. Das überraschende 3:2 (1:0) im Stadion gegen den an sich so sattelfesten MSV Duisburg sicherte sich eine nicht klein zu kriegende und homogene Elf, die beachtliche Qualitäten in der Reaktion zeigte und zwei Nackenschläge konterte.

An dem Tag holte Trainer Cihan Tasdelen aus einer von ihm klug eingestellten Elf alles raus – ein nur 16-köpfiger Kader bestand eine schwere Prüfung gegen einen MSV, der zuvor fünf Auswärtsspiele gewann und auf Reisen insgesamt gerade einmal fünf Gegentreffer kassierte. „Kombinations-Fußball war gegen einen solchen Gegner nicht gefragt“, sagte Tasdelen. „Sondern große Geschlossenheit und viele Ballgewinne. Dass die Jungs nicht einknickten nach den zwei Ausgleichstreffern, zeugt von großer Moral.“

Frech wie immer bereitete der unablässig agile Finn Wortmann nach einem MSV-Abwehrpatzer, für den sein Nachsetzen erst sorgte, das 1:0 durch Jonas Schneck vor (5.), auf das die Zebras nur eine kurze Phase lang energisch reagierten. Schneck passte auch defensiv nach Eckball auf und Wortmann machte die Meter, oft eingesetzt von Jari Polm oder dem robusteren Nicolai Remberg. Münster hatte mehr Szenen aus dem Umschaltspiel heraus, passte aber auf der rechten Seite nicht auf. Duisburgs Außenspieler Diamant Berisha hatte viel Platz beim 1:1 (49.).

Nach idealem Freistoß von Mohammed El Gourari bewies Wortmann per Kopfballtreffer, dass man kein Riese sein muss, um in der Luft zu obsiegen (58.). Duisburg kam zwar, aber die gegen den Ball energischen Preußen lieferten weiterhin laufstark die besseren Szenen – bis Rechtsfuß Berisha wieder von links nach innen zog und gegen etliche passive Zugucker traf (77.).

Auch das 2:2 steckten die Preußen weg: Den nächsten Freistoß von El Gourari setzte Schneck an den Pfosten und Alex Stummer staubte zum 3:2 ab (83.). Danach war die Tasdelen-Elf clever genug, den Dreier zu sichern.

SCP: Prinz – Busemann, Michalak, Pohl – Frenkert, Remberg, Polm (75. Osmani), Stummer – El Gourari (90.+2 Demir) – Wortmann (86. Husha), Schneck

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6418042?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F62183%2F
Mopsdame Wilma ist wieder da
Ein deutsches Hundeleben kann ganz schön turbulent sein: Edda, von ihrem jetzigen Frauchen in Wilma umbenannt, hat in ihrem jungen Hundeleben schon einen Streifen mitgemacht.
Nachrichten-Ticker