Fußball: Westfalenliga
Gievenbeck unterliegt Schlusslicht Fichte Bielefeld – Willkommen im Abstiegskampf

Münster -

Der große Absturz des 1. FC Gievenbeck wird immer bedrohlicher. Schon vor dem 2:6 gegen den VfB Fichte Bielefeld war die Saison für den Oberliga-Absteiger eine große Enttäuschung. Doch die Pleite gegen das Schlusslicht verschärfte die Situation sogar noch mal.

Sonntag, 15.09.2019, 19:20 Uhr aktualisiert: 17.09.2019, 11:20 Uhr
Im Zweikampf: Fabian Gerick (li.) vom 1. FC Gievenbeck und der Bielefelder Orkun Tosun. Foto: fotoideen.com

Sie sind angekommen, die Kicker des 1. FC Gievenbeck . In der Westfalenliga. Allerdings mitten im Abstiegskampf. Da braucht sich niemand mehr etwas vorzumachen. „Wir haben in den letzten zwei Spielen zwölf Gegentore gefangen, wir haben gegen das Schlusslicht Fichte Bielefeld eine 2:6-Klatsche kassiert, wir haben auf ganzer Linie enttäuscht.“ Trainer Benjamin Heeke versuchte erst gar nicht, irgendetwas schönzureden. Er bevorzugte vielmehr den Klartext.

„Maximilian Brüwer, Alexander Stummer und Jannik Balz haben Westfalenliga-Niveau gezeigt, der Rest nicht.“ Auch der Versuch, ihm etwas Positives zum Spiel zu entlocken, scheiterte. Beispielsweise die Tatsache, dass der FCG vor dem 0:1 durch Orkun Tosun (35.) drei dicke Chancen hatte. „Man kann die auch mal nutzen. Das hat nichts mit Pech zu tun, das ist eine Sache der Qualität.“ Beispielsweise die Situation beim Stande von 2:2, als zuerst Niklas Leser und dann Nils Heubrock das (scheinbar) sichere 3:2 liegenließen und sich das Team dann das 2:3 durch Martin Fuhsy (59./Foulelfmeter) fing. „Auch da muss man nicht lange lamentieren, sondern schlicht feststellen, dass wir uns äußerst ungeschickt angestellt haben.“ Nein, Heeke wollte partout nicht anbeißen, um für sein Team Partei zu ergreifen. Die Enttäuschung saß zu tief. Auch bei den Spielern, die nach dem Abpfiff lange liegen blieben, ebenso lange Gesichter machten und sich nur schwer aufraffen konnten, der Spielanalyse des Trainerstabs zu lauschen. Denn sie wussten zu genau, dass sie nichts Nettes erwartete.

Okay, das 1:1 (42.) war schön herausgespielt, als Brüwer auf Balz flankte. Und dem 2:2 durch den verwandelten Foulelfmeter (51.) von Christian Keil (in dessen 250. Pflichtspiel für den FCG) ging ein starkes Solo von Balz voraus. Aber das war es dann auch schon. Der Rest: abhaken. Wie man erfolgreich Fußball spielt, führte ausgerechnet das bislang sieglose Schlusslicht am Sonntag im Sportpark vor. Fast jeder Versuch ein Treffer. Fuhsy hatte auch das 2:1 erzielt (47.), Jetfat Abrashi (67.), Marcel Rohde (76.) und Muhammet-Ali Özel (90.) machten es richtig deutlich. Das nennt man eben effektiv.

FCG: Konert – Stummer, Scherr, Mende, Brüwer – Leser (63. Stegt), Heubrock (74. Leisgang), Geisler (74. Kurk), Balz – Gerick (63. Lüntz), Keil

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6932996?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F62183%2F
Großfeuer am FMO: Ursache bislang unklar
Die betroffenen Fahrzeuge auf den Ebenen 1 und 2 verbrannten bis zur Unkenntlichkeit. Insgesamt waren 72 Autos betroffen.
Nachrichten-Ticker