Fußball: 3. Liga
Preußen schießen Uerdingen mit 4:0 ab

Münster -

Generalprobe geglückt: Der SC Preußen hat sein zweites und letztes Testspiel gegen den Regionalligisten KFC Uerdingen gewonnen. Eine Woche nach dem überraschenden 2:2 bei Bundesligist Bayer Leverkusen schenkte der Drittligist dem Krefelder Fußball-Club viermal ein. 

Samstag, 13.01.2018, 16:01 Uhr

Fußball: 3. Liga: Preußen schießen Uerdingen mit 4:0 ab
Torjubel direkt nach Wiederanpfiff: Der eingewechselte Martin Kobylanski trifft zum 2:0. Foto: Sebastian Sanders

Tobias Rühle (21.), Martin Kobylanski (46.), Adriano Grimaldi (52.) und Lucas Cueto (74.) trafen und schüren mit ihren Toren die Hoffnungen auf einen positiven Auftakt in Meppen - unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Es ist nicht so, dass die Preußen in dieser Spielzeit das Publikum mit ihren sportlichen Leistungen auf dem Grün verzückt hätten. Nach dem Traumstart ging es steil bergab. Auch mit den Zuschauerzahlen. Aber ein SCP-Rund, das gänzlich verwaist wirkt, scheint doch gewöhnungsbedürftig. Geschuldet war das am Samstag den Sicherheitsvorkehrungen beim Test gegen die Krefelder. Zuschauer waren nicht zugelassen. Dabei hätte Münster bei diesem Auftritt ein Publikum verdient gehabt.

Preußen Münster schlägt KFC Uerdingen deutlich

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    Connor Krempicki, Danilo Wiebe

    Foto: Sebastian Sanders
  • Aufwärmen auf dem Trainingsplatz.

    Foto: Sebastian Sanders
  • Ex-Preuße Christian Müller ist immer guter Laune.

    Foto: Sebastian Sanders
  • Ex-Preuße Marcel Reichwein.

    Foto: Sebastian Sanders
  • Simon Scherder, Marcel Reichwein

    Foto: Sebastian Sanders
  • Michael Wiesinger

    Foto: Sebastian Sanders
  • Foto: Sebastian Sanders
  • Connor Krempicki versucht es aus der Distanz.

    Foto: Sebastian Sanders
  • Torjubel um Martin Kobylanski

    Foto: Sebastian Sanders
  • Trainer Marco Antwerpen

    Foto: Sebastian Sanders
  • (Fast) leere Ränge im Stadion.

    Foto: Sebastian Sanders
  • Trainer Marco Antwerpen

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  • Maximilian Schulze Niehues

    Foto: Sebastian Sanders
  • Tobias Rühle

    Foto: Sebastian Sanders
  • Dennis Chessa, Philipp Hoffmann, Mario Erb, Kevin Pino Tellez.

    Foto: Sebastian Sanders
  • Physio Christian Krabbe, Adriano Grimaldi

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  • Lukas Cueto mit seinem ersten Tor für die Preußen.

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  • Moritz Heinrich, Co-Trainer Kurtulus Öztürk

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  • Cyrill Akono (U19)

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  • Simon Scherder, Lucas Musculus

    Foto: Sebastian Sanders

In der Startelf des Gastes stand mit Marcel Reichwein ein alter Preuße. Der 31-Jährige schnürte von 2014 bis 2016 seine Schuhe für die Grün-Weißen. Der Stürmer traf immerhin 18 Mal während dieser zwei Jahre. Geht schlechter.

Nach einem einjährigen Intermezzo in Wolfsburg landete Reichwein beim KFC . Wie Christian Müller, den es in der Winterperiode 2016/17 in den Adlerhorst zog. Nach nur fünf Partien war im Sommer schon wieder Schluss. Der 33-Jährige war am Samstag aufgrund einer Bauchmuskelzerrung nur Zaungast. Aber die obligatorischen Handschläge mit seinen alten Kollegen waren ein Muss.

In der Meisterschaft gab es das Duell zwischen den beiden Teams übrigens zum letzten Mal am 23. März 2005 in der Regionalliga Nord. In der altehrwürdigen „Grotenburg-Kampfbahn“ entführte der SCP nach Toren von Mario Neunaber, Stephan Küsters und Giancarlo Fiore beim 3:1-Erfolg die volle Ausbeute. Und auch in der neuerlichen Auflage ließ sich Münster nicht die Butter vom Brot nehmen. Trainer Marco Antwerpen musste auf Michele Rizzi (Muskelprobleme), Sebastian Mai (Gesäßmuskelentzündung) und Jeron Al-Hazaimeh verzichten. Letzterer war im Training am Freitag unglücklich  umgeknickt. Im Tor durfte Max Schulze Niehues von Beginn an ran. Er wurde zur Pause durch Nils Körber ersetzt. Coach Antwerpen scheint sich aktuell noch nicht sicher, mit welcher Nummer eins er in die Rückrunde geht. Eine echte Kraftprobe ist da zwischen diesen beiden Jungs entbrannt, die wohl erst in den letzten Trainingseinheiten vor dem Duell am nächsten Sonntag in Meppen entschieden werden dürfte.

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Uerdingen liefert zu wenig für einen ambitionierten Regionalligisten

Das Spiel selbst litt darunter, dass der ambitionierte Gast aus Uerdingen in der ersten Hälfte kaum in die Nähe des Preußen-Strafraums kam und wenig für einen konstruktiven Spielaufbau tat. Andersherum ließen die Preußen die Murmel gut laufen und den KFC kaum zur Entfaltung kommen. Nachdem Nico Rinderknecht nach 15 Minuten die Führung vergab, war Tobias Rühle in Minute 21 nach einem sauberen Anspiel von Danilo Wiebe in die Spitze zur Stelle und ließ Uerdingens Keeper Robin Benz keine Abwehrchance. Mehr als verdient, diese Führung, die bis zur Pause Bestand hatte.

Ein Doppelschlag zu Beginn der zweiten Hälfte entschied die Partie vorzeitig. Unmittelbar nach Wiederanpfiff legte Grimaldi das Ding quer auf den eingewechselten Martin Kobylanski, der zum 2:0 traf. Sechs Minuten später machte es der Kapitän dann selbst, Grimaldi nagelte das Leder zum 3:0 in den Knick. Stark. Genau wie das 4:0, das er unermüdliche Wiebe geistreich vorbereitete. Sein Zuspiel verwertete der eingewechselte Lucas Cueto (74.).

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Der Gast wirkte gehemmt und hatte seine größte Möglichkeit durch den eingewechselten Kai Schwertfeger nach 60 Minuten. Körber war mit einem Reflex zur Stelle. Eigentlich zu wenig für den ambitionierten Regionalligisten, der ernsthaft Ansprüche auf die Dritte Liga erhebt. Eine mögliche Erklärung für den verhaltenen Auftritt: Liga vier startet erst am 10. Februar in die zweite Saisonhälfte. Da dürfte der Kampf um die Plätze erst später entbrennen.


SC Preußen: Schulze Niehues (46. Körber) - Tritz, Schweers (46. Kittner), Scherder, Menig - Braun, Rinderknecht (46. Kobylanski) - Hoffmann (75. Heinrich), Wiebe (75. Akono), Rühle (62. Cueto) - Grimaldi.

Tore: 1:0 Rühle (21.), 2:0 Kobylanski (46.), 3:0 Grimaldi (52.), 4:0 Cueto (74.).

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