Fußball: A-Junioren-Bundesliga
Kein Befreiungsschlag – Preußen Münsters U 19 spielt 0:0 gegen RW Oberhausen

Münster -

Preußen Münsters U 19 hat den Befreiungsschlag verpasst. Im Duell mit RW Oberhausen gab es ein torloses Remis. Noch ist der Nachwuchs der Adler nicht im Ziel.

Sonntag, 14.04.2019, 17:06 Uhr aktualisiert: 15.04.2019, 17:16 Uhr
Antreiber in der Preußen-Offensive: Florian Rausch Foto: Peter Leßmann

Am viertletzten Spieltag der A-Junioren-Bundesliga blieb dem SC Preußen Münster im Heimspiel gegen RW Oberhausen der ersehnte Dreier verwehrt, der im torlosen Duell freilich auch nicht verdient gewesen wäre. Nach dem 0:0, dem dritten Remis als Gastgeber, und angesichts der Punktgewinne der Keller-Konkurrenz besteht die Pflicht zur erhöhten Bereitschaft an den letzten drei Spieltagen. Und die Pflicht, Punkte zu holen, bevor der Coach und Dauerbrenner seinen Abschied nimmt.

Nach der Osterpause geht es für den Viertletzten in Paderborn, gegen den Drittletzten aus Bochum sowie bei Schlusslicht Rödinghausen gen Saisonschluss – Münster dürfte mithin auswärts am chancenreichsten sein. „Aber schon in Paderborn wird es extrem für uns“, sagte Trainer Cihan Tasdelen in Erinnerung an das knapp und in der Verlängerung gewonnene Pokalspiel vom 3. April.

Technisch waren jetzt keine Leckerbissen zu erwarten. Und es wurden auch keine geboten im Stadion, in dem RWO, trainiert von Ex-Profi Dimitrios Pappas, zunächst mehr Biss bot und Zweikampf-Robustheit demons­trierte. Die Preußen aber kapierten zügig, dass es in erster Linie ums Gegenhalten ging, und stellten sich dank sicherer Drei- oder Fünferkette immer besser auf den Gegnerstil ein.

Oberhausens unsichere Innenverteidiger erlaubten manchen Ballgewinn, aber gute Chancen produzierten die Gastgeber keine. Allenfalls Ansätze. Wiederholt aber gerieten die Pässe in die Spitze zu ungenau. „Das spielerische Niveau war schwach“, so Tasdelen. „Man merkt doch, dass die Jungs unter Spannung stehen. Sie wissen, worum es geht.“

Auch nach dem Wechsel flogen zu oft zu hohe Bälle Richtung RWO-Dreierkette, die die Kopfballhoheit hatte. Insgesamt taten die Gäste jetzt immer weniger fürs Spiel. Offensiv wirkte Preußens Florian Rausch , der mit Finn Wortmann die Außenpositionen tauschte, am nachhaltigsten. Er bot Tempo und Dribbelstärke und flankte gut für den athletisch starken Kapitän Lukas Frenkert, der per Kopf verzog (58.). Später zog Rausch wieder links herum allen davon und feuerte aufs kurze Eck, ohne jubeln zu dürfen.

Letztlich waren diese Szenen noch die vielversprechendsten – aus dem zentralen Mittelfeld kam insgesamt zu wenig an diesem Tag. Und vorne wurde der Ball nach den wenigen Anspielen nicht gut behauptet. „In der Box ging wenig für uns. Es bleibt eben schwierig“, weiß Tasdelen aus Erfahrung.

Und ist Realist wie immer: „Man kann in dieser Liga nicht erwarten, dass eine Preußen-Mannschaft relativ früh sicher im Ziel ankommt.“

SCP: Prinz – Busemann, Nabrotzki, Pohl – Frenkert, El Gourari (85. Polm), Remberg, Heering – Rausch, Schneck, Wortmann (68. Osmani)

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