Fußball: 3. Liga
Schnitzler darf am Ende ins Tor – Preußen gastieren beim FSV Zwickau

Münster -

Letzter Spieltag in der 3. Liga, Preußen Münster gastiert beim FSV Zwickau um 13.30 Uhr. Letztmalig steht Trainer Marco Antwerpen beim SCP in der Veranwortund, zehn Spieler werden den Club verlassen. Im Tor erhält dafür Oliver Schnitzler eine Chance, er vertritt Max Schulze Niehues.

Freitag, 17.05.2019, 14:00 Uhr aktualisiert: 19.05.2019, 14:32 Uhr
Will siegen und treffen: Simon Scherder (re.) Foto: Jürgen Peperhowe

„Wären wir in der Bundesliga“, sagt SCP-Coach Marco Antwerpen und blickt in die Runde, „wären wir in der Bundesliga, ging es jetzt um die Plätze in der Europa League.“ Aber selbst dieser Versuch fruchtet nicht mehr wirklich. Der SC Preußen Münster gastiert am Samstag um 13.30 Uhr als Tabellensiebter beim Tabellennachbarn FSV Zwickau . Kapitel 38 in der Saison der 3. Liga 2018/19 schließt für beide Parteien ohne wirklichen Spannungsbogen. Oder doch?

Trainingsstart am 11. Juni

Am Dienstag nach Pfingsten (11. Juni) nimmt der SCP das Training unter dem neuen Coach Sven Hübscher auf. Am 19. Juni (Dienstag/18.30 Uhr) steht ein Testspiel bei Bezirksligist Adler Buldern auf dem Programm.

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Kobylanski fällt aus

Beim SCP fehlen Martin Kobylanski (Bänderanriss) sowie Benjamin Schwarz (Knieprobleme) sowie der gesperrte Sandrino Braun. Im Tor erhält Oliver Schnitzler den Vorzug, Marian Prinz fährt als Nummer zwei mit, Max Schulze Niehues als etatmäßige Nummer eins hat vorzeitiges Saisonende auf der Couch daheim. ► Münster: Schnitzler – Menig, Kittner, Scherder, Heidemann – Wiebe – Klingenburg, Rodrigues Pires – Heinrich – Dadashov, Akono.

Gegner-Check: FSV Zwickau

Das ist etwas für Statistiker und natürlich geht es um die Siegprämie – falls ausgehandelt. Zwickau kann noch Siebter werden und Münster überholen, der SCP seinerseits im Idealfall auf Rang fünf vorrücken. Der Wert der Partie – im Vergleich zu anderen Punktpartien – beläuft sich im Wesentlichen auf den Wert einer Süßfrucht aus Südamerika. Viel wichtiger ist das Landespokalfinale gegen Drittliga-Aufsteiger Chemnitzer FC in einer Woche. Der DFB-Pokal ruft. Vier Spieler fehlen, Zwickau setzt auf sein 4-4-2-System. Kopf der Mannschaft ist dabei Abwehrchef Toni Wachsmuth. Er sei stolz, Trainer dieser Mannschaft zu sein, sagt der Ex-Osnabrücker Joe Enochs (47) nach seiner ersten Saison. Es lief, Ligaerhalt geschafft. Durchatmen. Alles jugendfrei! Der FSV öffnen die Tore beim letzten Punktspiel, alle unter 18 Jahren haben kostenlosen Eintritt. Es sei eine Investition in die Zukunft.

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