Fußball: 3. Liga
Ehemaliger Preußen-Coach Antwerpen heißer Kandidat in Kaiserslautern

Münster -

Zwar arbeitete Marco Antwerpen nur eineinhalb Jahre als Preußen-Trainer, doch in dieser Zeit formte er eine starke Mannschaften mit klarem Plan und taktischer Flexibilität. Nun könnte der Fußballlehrer beim Drittliga-Rivalen 1.  FC Kaiserslautern anheuern.

Dienstag, 17.09.2019, 16:42 Uhr
Marco Antwerpen  Foto: Jürgen Peperhowe

Den SC Preußen verließ Marco Antwerpen im Mai aus freien Stücken. Da waren ein paar atmosphärische Störungen im Winter, vor allem aber die für ihn fehlende Perspektive, die den in eineinhalb Jahren überaus erfolgreichen Trainer zu diesem Schritt veranlassten, ehe der Club mit ihm hätte in Verhandlungen treten können.

Denkbar, dass es bald zum Wiedersehen kommt. Der 47-Jährige ist heißer Anwärter auf die Nachfolge von Sascha Hildmann beim 1. FC Kaiserslautern . Die Pfälzer hatten den „Sohn der Stadt“ am Samstag nach dem 1:6 beim SV Meppen entlassen. Der Traditionsclub ist 14. der 3. Liga, statt im Aufstiegsrennen mitzumischen. Investor Flavio Becca will in die Bundesliga. Sein Favorit soll der frühere Preußen-Coach sein, der das Debakel im Emsland auf der Tribüne verfolgte.

Beraten wird Antwerpen nicht mehr vom ehemaligen SCP-Präsidenten Marco de Angelis, sondern von Ex-Profi Gerhard Poschner. Die Aufgabe am Betzenberg würde ihn „absolut reizen. Vielleicht ist jemandem aufgefallen, dass ich in Münster gute Arbeit geleistet habe.“ Das sagte er kürzlich in einem Interview.

Nach seinem Abschied aus Münster hatte der frühere Stürmer, der in Seppenrade lebt und sicher seinen Assistenten Kurtulus Öztürk aus Werne wieder mitnehmen würde, auf eine schnelle Anstellung, idealerweise in der 2. Liga gehofft. Mehrfach kamen anfragen, hier und da war er in der engeren Auswahl – doch einen Job bekam er nicht. Den könnte er nun beim FCK finden. Dort soll es mittelfristig ja mindestens eine Etage höher gehen. Und das Fritz-Walter-Stadion wäre ohnehin ein erstrebenswerter Arbeitsplatz.

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