Handball: Jugendturnier
Das C steht für Crème de la Crème – Top-Jugendturnier des ASV Senden

Senden -

Am „1 A-Cup“ am Samstag (31. August) nimmt – neben weiteren Hochkarätern – auch der TSV Bayer Dormagen teil. Für Ausrichter ASV Senden ist das eine gute und eine schlechte Nachricht.

Mittwoch, 28.08.2019, 18:32 Uhr aktualisiert: 28.08.2019, 19:01 Uhr
Bei der Premiere 2018 überzeugte das C-Jugend-Team von Ausrichter ASV Senden als sehr achtbarer Sechster unter zehn Teilnehmern. Foto: ASV

Bei der „1 A-Cup“-Premiere im Vorjahr belegten die C-Jugend-Handballer des ASV Senden unter zehn überwiegend hochkarätigen Teilnehmern einen sehr beachtlichen sechsten Rang. Gut möglich, dass sie am Samstag (31. August), bei der Neuauflage, mit weniger vorlieb nehmen müssen. Was laut Anika Pohl aber auch kein Drama wäre. Schließlich sei das Turnier noch einen Tick besser besetzt als 2018. Von der „Emsdettener Wanne“ mal abgesehen, gebe es in der gesamten Region keinen ähnlich hochwertigen Nachwuchswettbewerb.

Das C in C-Jugend, es steht abermals für Crème de la Crème. Neu dabei ist zum Beispiel der TSV Bayer Dormagen. Die rheinische Kaderschmiede reüssiert regelmäßig bei Deutschen Meisterschaften – und sei am Samstag neben dem ASV Hamm Westfalen erster Anwärter auf den Turniersieg, tippt Pohl. Ihre eigene Sieben – die langjährige Jugendtrainerin der Sendener hat im Sommer U 15-Chefcoach Steffen Mühlhoff abgelöst – könne sich im besten Fall was vom TSV abschauen: „In Sachen Spielintelligenz sind wir vielleicht gar nicht so weit weg. Aber was die Physis angeht, ist uns Dormagen deutlich voraus.“ Allein vier Mal in der Woche gingen die jungen Stützpunktathleten in die Muckibude.

Turnierfavorit in der ASV-Gruppe

Der Ausrichter bekommt es ab 10.30 Uhr in der Neuen Halle außerdem mit dem ruhmreichen Turn- und Sportverein Essen-Margarethenhöhe, kurz: TuSEM, sowie mit dem TV Brechten zu tun. In Gruppe B (Alte Halle) treffen Hamm, der HTV Hemer, der TV Emsdetten und Handball Lemgo aufeinander. Die Ostwestfalen schätzt Pohl ähnlich stark ein wie Dormagen und Hamm.

Sollten die hiesigen Handballer die Vorschlussrunde verpassen (was angesichts der namhaften Mitbewerber ja der Normalfall wäre), würden sie dennoch insgesamt fünf Partien bestreiten. Den Sendenern war wichtig, „dass sich gerade unsere eigenen Jungs so oft wie möglich mit Mannschaften auf diesem Top-Level messen können“, klärt Pohl auf – daher der Modus, der neben den Viertelfinalbegegnungen ein zusätzliches Platzierungsspiel vorsieht. Das Finale steigt um 17.45 Uhr.

Freuen dürfen sich auch die Zuschauer: Der Handball-Leckerbissen an der Bulderner Straße kostet keinen Cent Eintritt, die ganztägige Bewirtung sollte sich ebenfalls jeder leisten können. „1 A-Cup“-Sponsor ist das gleichnamige Wundzentrum in Senden.

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