Handball: „1 A-Cup“
Ein Sieger, viele Gewinner – C-Jugendturnier des ASV Senden

Senden -

Der TSV Bayer Dormagen hat das top-besetzte Vorbereitungsturnier des ASV Senden gewonnen. Aber auch der Ausrichter durfte sich als Gewinner fühlen – in mehrfacher Hinsicht.

Montag, 02.09.2019, 19:13 Uhr aktualisiert: 03.09.2019, 16:32 Uhr
Beim bestens besetzten C-Jugend-Turnier des ASV Senden landeten die Gastgeber – hier während einer Auszeit mit Trainerin Anika Pohl – auf dem sechsten Rang. Foto: ASV

Anika Pohl hatte genau den richtigen Riecher. Bayer Dormagen, von der C-Jugend-Trainerin des ASV Senden vor Turnierbeginn zum ersten Sieganwärter ernannt, setzte sich am Wochenende beim „1 A-Cup“ für U 15-Mannschaften an der Bulderner Straße tatsächlich durch. Aber auch die eigene Mannschaft – und der ausrichtende Verein – durften sich in jeder Hinsicht als Gewinner fühlen.

Trotz großer Hitze waren die Tribünen in der Neuen und der Alten Halle bestens besetzt. Es war ja auch ein erlesenes Teilnehmerfeld. Mehrere Erst- und Zweitbundesligisten hatten ihren Handball-Nachwuchs in die Stevergemeinde entsandt. Umso höher sei das eigene Abschneiden – Platz sechs wie bei der Premiere im Vorjahr – zu bewerten, so Pohl. Vor so renommierten Vereinen wie TuSEM Essen und TV Emsdetten.

Zu Beginn habe ihre Sieben noch Lehrgeld gezahlt, fasste die neue Cheftrainerin die Gruppenphase zusammen. Dem 9:19 gegen den TV Brechten folgten ein 12:19 gegen Essen und – erster Achtungserfolg – ein 13:17 gegen die Dormagener Kaderschmiede. „Da haben die Jungs es richtig gut gemacht“, so Pohl.

ASV mobilisiert die letzten Kräfte

Nicht ganz so gut lief es für die Gastgeber im Viertelfinale gegen den späteren Dritten Handball Lemgo. 10:31 hieß es nach 25 Minuten. Da sei zum ersten Mal die Müdigkeit zu spüren gewesen. Immerhin steckten den Teilnehmern zu dem Zeitpunkt bereits 100 Turnierminuten in den Knochen.

Umso bemerkenswerter das 18:13 über den TVE im ersten Platzierungsspiel. „Ein Sieg des Willens“, glaubt Pohl. Die besondere Rivalität zwischen den beiden Klubs habe bei ihren Schützlingen noch mal Kräfte freigesetzt. Auch in der zweiten Begegnung mit Brechten – es war das Spiel um Platz fünf – sei eine Steigerung erkennbar gewesen. Trotzdem jubelten am Ende erneut die Dortmunder (12:9). Das Finale gewann Dormagen gegen den HTV Hemer (17:11), im Spiel um Platz drei setzte sich Lemgo gegen den ebenfalls hochgehandelten ASV Hamm Westfalen durch (14:8).

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