Volleyball: Frauen-Bundesliga
Erster Saisonsieg im ICE-Tempo – der USC fertigt den VCO Berlin ab

Münster -

Da hatte es der USC Münster aber mal so richtig eilig. Ganze 65 Minuten brauchten die Unabhängigen, um ihren ersten Saisonsieg einzufahren. Völlig ungefährdet gewann das Team von Trainer Teun Buijs mit 3:0 beim VCO Berlin, der besonders in Satz zwei massive Probleme mit Münsters Tempo hatte.

Freitag, 09.11.2018, 20:22 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 09.11.2018, 20:04 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 09.11.2018, 20:22 Uhr
Juliane Langgemach steuerte in Berlin neun Punkte zum völlig ungefährdeten 3:0-Erfolg des USC bei – drei davon mit Block-Aktionen. Foto: Jürgen Peperhowe

Es waren lange Tage für den Tross des USC Münster. Am Dienstagmittag war der Volleyball-Bundesligist in Richtung Schwerin aufgebrochen, hatte dort am Mittwoch dem Deutschen Meister SSC Palmberg beim 1:3 einen harten Kampf geliefert. Am folgenden Mittag nach einem frühen Krafttraining hatte sich die USC-Karawane dann auf den Weg in die Hauptstadt gemacht, um am Freitagabend beim VC Olympia Berlin sein drittes Saisonspiel zu absolvieren. Da war es nur verständlich, dass sich die Mannschaft von Trainer Teun Buijs nicht lange aufhalten wollte und im ICE-Tempo seine Pflicht erledigte. Etwas mehr als eine Stunde benötigte Münster beim 3:0 (25:13, 25:8, 25:17) für den Erfolg über die Berliner Talente der Jahrgänge 2000/01.

Die Geschichte der Partie ist schnell erzählt. Äußerst seriös und konzentriert ging der USC vom ersten Ballwechsel an zu Werke. Seine Startsechs änderte Buijs im Vergleich nicht, einzig auf der Libera-Position brachte der Niederländer die Junioren-Nationalspielerin Linda Bock für die routinierte Lisa Thomsen. Zügig machten sich die Unabhängigen vor 106 Zuschauern im Sportforum auf und davon, schon beim 10:3 waren in Durchgang eins die Fronten geklärt. „Wir haben mit dem Aufschlag viel Druck ausgeübt und waren im Block unglaublich stark“, sagte Buijs.

Zahlen und Fakten

USC: Mareike Hindriksen, Juliane Langgemach, Kazmiere Brown, Liza Kastrup, Lina Alsmeier, Ivana Vanjak, Linda Bock (Libera) –

eingewechselt: Luisa Keller, Svenja Enning

Spieldauer: 65 Minuten

Zuschauer: 106

Satz 1: 1:1, 4:3, 10:3, 19:7, 23:10, 25:13

Satz 2: 7:0, 14:1, 16:2, 17:3, 22:4, 25:8

Satz 3: 0:2, 7:7, 11:7, 14:10, 17:12, 19:17, 25:17

Wertvollste Spielerinnen: Edina Schmidt (VCO) – Luisa Keller (USC)

Das nächste Spiel: USC - VfB Suhl (18. November, 14.30 Uhr)

...

Noch viel bitterer als Satz eins gestaltete der Gast den zweiten Abschnitt für den VCO. Es war eine Demontage, fast eine Demütigung, die Berlin über sich ergehen lassen musste. In den ersten 18 Ballwechseln gestattete der USC seinem Kontrahenten nur zwei (!) Zähler und hielt ihn im einstelligen Bereich.

Eine bittere Nummer für die Hauptstadt-Truppe, die sich nach dem zweiten Seitenwechsel aber noch einmal aufrappelte und sich kräftig reinhängte. Drei Mal führte der VCO zu Beginn des dritten Durchgangs, nach der 6:0-Serie des USC zum 11:7 war aber endgültig Klarheit geschaffen. Ivana Vanjak (13 Punkte), Kazmiere Brown – sie war mit 16 Zählern Topscorerin – und Co. erledigten den Rest souverän und kletterten anschließend eilig in den Bus. Mit auf die Heimreise nahm der USC drei Punkte – und das Wissen, nach einer langen Woche zwei freie Tage genießen zu dürfen.

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