Tischtennis: Großer Verlust
Urgestein Ervin Kurbegovic verlässt Warendorfer SU

Warendorf -

Erst Sandro Pira, jetzt Ervin Kurbegovic: Die WSU muss zwei Routiniers ziehen lassen, die eine große Lücke hinterlassen.

Donnerstag, 17.05.2018, 18:05 Uhr

Ervin Kurbegovic Foto: Penno

Ervin Kurbegovic hat das WSU-Trikot ausgezogen und spielt ab der kommenden Saison im Dress der SF Oesede/Georgsmarienhütte. „Dieser Wechsel ist mir wirklich nicht leicht gefallen und ich habe lange mit mir gekämpft, bevor ich Oesede die endgültige Zusage gegeben habe. Mein Herz wird immer in Warendorf sein, denn da habe ich Menschen getroffen, die mir ganz wichtig sind und es bleiben werden. Wenn ich zurückdenke, kann ich sagen, dass ich mit Körper, Herz und Seele für Warendorf gespielt habe.“

Kurbegovic, 31 Jahre alt, arbeitet als IT-Fachexperte beim Landkreis Osnabrück und hat inzwischen auch seinen Wohnort dorthin verlegt. Zudem studiert er nebenbei in Hameln und Hannover, so dass er kaum ein freies Wochenende hat. Einsätze für die WSU sind für ihn immer Auswärtsspiele und jeweils mit über 100 Fahrkilometern verbunden. Das war zeit- und kostenmäßig für Kurbegovic einfach zu aufwendig.

Mit ihm verliert die WSU nach Stefan Kroes, der 2016 zu Borussia Münster wechselte und Sandro Pira, der sich jetzt dem TTC Münster angeschlossen hat, den letzten Spitzenspieler von Format. Kurbegovic gewann 2006, 2010 und 2011 die Vereinsmeisterschaften in der Königsklasse Fast 20 Jahre (von den Schülern über die Jungen bis zu den Herren) hat er sich das WSU-Trikot übergestreift.

Kurbegovic, zuletzt in der Reserve aktiv, hinterlässt bei der Sportunion eine große Lücke, die nur schwer geschlossen werden kann.

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