Förderverein für Wohnhilfen dankt Spendern
Neustart in eigener Wohnung

Münster -

Der Förderverein für Wohnhilfen freut sich über die große Spendenbereitschaft der Leser bei der WN-Weihnachtsspendenaktion für die Einrichtung von Appartements von ehemals Wohnungslosen.

Montag, 25.12.2017, 16:12 Uhr

Gemeinsame Mahlzeiten und die Privatsphäre im eigenen Appartement schätzen die Menschen im Projekt.
Gemeinsame Mahlzeiten und die Privatsphäre im eigenen Appartement schätzen die Menschen im Projekt. Foto: anf

„Ich weiß gar nicht, wie wir den Lesern danken sollen“, versucht Bernd Mülbrecht seine Überwältigung für die Spendenbereitschaft in Worte zu fassen. Der Vorsitzende des Fördervereins für Wohnhilfen freut sich, „dass das Wohnprojekt und damit die Menschen so großzügig unterstützt werden“.

Auf dem ehemaligen TÜV-Gelände baut das städtische Wohnungsunternehmen „Wohn- und Stadtbau“ einen Gebäudekomplex, die sogenannten York-Höfe. Dort werden auch derzeit noch Wohnungslose ein Zuhause finden – in dem Projekt „Wohnen 60 Plus“ des Fördervereins. Insgesamt elf Appartements werden für die Männer und Frauen eingerichtet, dazu gibt es eine große Gemeinschaftsküche. Die Grundausstattung der Wohnungen übernimmt der Förderverein – und ist dafür auf Spenden angewiesen. Etwa 120 000 Euro werden benötigt, um elf Menschen ein neues Zuhause fernab von Obdachlosigkeit und Notunterkünften zu ermöglichen.

Die Menschen bekommen in den York-Höfen, wie auch im schon bestehenden Projekt in der Dreifaltigkeitskirche, nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern auch Unterstützung. Medizinische Pflege und Hilfe im Alltag werden ermöglicht.

„Sobald es vom Baulichen her möglich ist, möchten wir die Spender einladen“, sagt Mülbrecht. Jeder solle bei einem Tag der offenen Tür die Möglichkeit bekommen, sich die Räume anzusehen. Und wenn die Appartements bezogen sind, möchte er die Spender zu einem Imbiss einladen, „um ins Gespräch zu kommen und die Mieter kennenzulernen“.

WN-Spendenaktion 2017: Alle Projekte

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  • msd_Spendenaktion_2017

    Alle Projekte der WN-Spendenaktion

    Unseren Mitmenschen helfen - besonders jenen, die in einer akuten Notsituation sind: Das ist der Leitgedanke der WN-Spendenaktion.

    Wir stellen Ihnen alle vier Projekte aus Münster vor. 

    Foto: WN
  • Projekt 1: Kinderdialyse

    Der Förderverein "Hilfe für das nierenkranke Kind" kämpft gegen die gesellschaftliche Isolation von Kindern mit chronischen Nierenerkrankungen.

    „Wir versuchen, Alltagsprobleme zu lösen und den chronisch kranken Kindern und Jugendlichen eine Perspektive zu geben“, erklärt die Vereinsvorsitzende Prof. Dr. Monika Bulla .

    Foto: pd
  • Projekt 1: Kinderdialyse

    Dreimal in der Woche muss Berivan Yüksel zur Dialyse in das Nierenzentrum für Kinder und Jugendliche an der Waldeyerstraße. Die Zwölfjährige ist eines von vielen schwer nierenkranken Kindern, die hier behandelt werden.

    Alle Infos zum Projekt finden Sie hier .

    Foto: Förderverein Hilfe für das nierenkranke Kind
  • Projekt 2: Kinderneurologie

    Die Kinderneurologiehilfe Münster betreut Familien mit einem Kind nach einem Schädel-Hirn-Trauma.

    Sie begleiten Familien durch die schwere Zeit nach der Klinik und helfen, den Alltag zu bewältigen.

    Foto: Oliver Werner
  • Projekt 2: Kinderneurologie

    „Ohne Spenden können wir die qualitativ hochwertige Betreuung nicht bieten“, macht die Vorsitzende deutlich. Denn: „Unser Angebot ist kostenlos: Jeder, der Hilfe benötigt, bekommt sie.“

    Alle Infos zum Projekt finden Sie hier .

    Foto: Oliver Werner
  • Projekt 3: Entwicklungshilfe

    Seit 16 Jahren baut der Ökumenische Eine-Welt-Kreis (ÖWK) St. Nikolaus Wolbeck Schulen für das Dach der Welt. Im Himalaya leistet er mit seinem nepalesischen Partnerverein Krisenhilfe.

    Foto: ÖWK Wolbeck
  • Projekt 3: Entwicklungshilfe

    „Denn wie wichtig Bildung für ihre Kinder ist, hat auch die Landbevölkerung längst erkannt“, weiß Christoph Roer vom ÖWK aus Gesprächen vor Ort.

    Alle Infos zum Projekt finden Sie hier .

    Foto: ÖWK Wolbeck
  • Projekt 4: Wohnhilfen

    1991 hat Bernd Mülbrecht (Bild) den "Förderverein für Wohnhilfen" gegründet und damit schon über 80 Menschen eine dauerhafte Bleibe verschafft.

    Foto: Anna Spliethoff
  • Projekt 4: Wohnhilfen

    Heinrich Wiesmüller (Bild) wohnt in der umgebauten Dreifaltigkeitskirche. Dort wohnen ehemalige Wohnungslose, die älter sind als 60 Jahre.

    Auch auf dem ehemaligen TÜV-Gelände entstehen zur Zeit neue Wohnungen. Zur Mö­b­lie­rung benötigt der Verein Spenden.

    Alle Infos zum Projekt finden Sie hier .

    Foto: Anna Spliethoff
  • Spendenaufruf

    "Wir alle können etwas tun für eine bessere Welt! In diesem Sinn bitten wir um Ihre Unterstützung. Helfen Sie! Mit Herz!"

    Ihre

    Dr. Benedikt Hüffer 

    Dr. Eduard Hüffer

    Verleger der Westfälischen Nachrichten

    Foto: WN
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