Einschaltquoten
Gut zehn Millionen sehen England-Spiel

Die WM dominiert wie erwartet nach wenigen Tagen das deutsche Fernsehen. Allerdings schlagen sich auch Wiederholungen im Gegenprogramm gar nicht so schlecht - wie zum Beispiel ein ZDF-Krimi.

Dienstag, 19.06.2018, 11:36 Uhr

Besiegte Tunesien quasi im Alleingang: Englands Harry Kane. Foto: Andreas Gebert

Berlin (dpa) - Auch die Fußball-WM-Spiele ohne deutsche Beteiligung stehen beim TV-Publikum hoch im Kurs. Am Montagabend verfolgten ab 20 Uhr 10,16 Millionen Zuschauer im Ersten den knappen 2:1-Sieg Englands gegen Tunesien - der Marktanteil betrug 34,3 Prozent. Damit schnitten die Briten allerdings etwas schwächer ab als am Vorabend der fünffache Weltmeister Brasilien beim 1:1 gegen die Schweiz, den knapp 12 Millionen Fans sahen.

Am frühen Nachmittag um 14 Uhr waren im Ersten 4,67 Millionen Zuschauer (39,4 Prozent) bei der Partie zwischen Schweden und Südkorea (1:0) dabei. Um 17 Uhr schalteten 6,76 Millionen Zuschauer (39,2 Prozent) die Begegnung zwischen Belgien und Panama (3:0) ein. Nicht eingerechnet in die Quotenerhebung der GfK-Fernsehforschung in Nürnberg sind die Besucher von Public Viewings auf öffentlichen Plätzen und in Gaststätten.

Gar nicht so schlecht lief es aber im Abendprogramm für das ZDF - auf die Wiederholung des Krimis «Die Frau aus dem Moor» mit Rosalie Thomass und Florian Stetter entfielen 4,02 Millionen Zuschauer (13,4 Prozent). Auch ZDFneo konnte mit 1,43 Millionen Zuschauern (4,8 Prozent) beim Krimi «Inspector Barnaby: Tanz in den Tod» zufrieden sein.

Die Sat.1-Krimiserie «Lethal Weapon» verbuchte 1,66 Millionen Zuschauer (5,6 Prozent), die RTL-Reihe «Undercover Boss» 1,57 Millionen Zuschauer (5,3 Prozent), die Vox-Auswanderersoap «Goodbye Deutschland» 1,20 Millionen (4,1 Prozent), die ProSieben-Serie «The Big Bang Theory» 1,10 Millionen (3,8 Prozent) und die RTL-II-Serie «Es war einmal... auf Ibiza» 0,40 Millionen (1,3 Prozent).

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