Polaroid
Horror aus der Grabbelkiste

Mehr als ein Jahr lang lag dieser Horrorfilm im Giftschrank der pleitegegangenen Weinstein Company – und dort wäre er besser geblieben. 

Donnerstag, 10.01.2019, 17:44 Uhr aktualisiert: 10.01.2019, 18:01 Uhr
Ob Samantha Logan schon auf einem gefährlichen Polaroid verewigt wurde? Foto: Capelight

„Polaroid“ ist nicht nur ein guter Beleg dafür, dass es trotz der guten Genrevertreter aus den letzten Monaten auch immer noch miese Gruselfilme gibt, sondern auch dafür, dass sich nicht jeder gelungene Kurzfilm umstandslos und verlustfrei in einen abendfüllenden Spielfilm umfunktionieren lässt.

Der norwegische Regiedebütant Lars Klevberg hat dies mit seinem gleichnamigen Kurzfilm von 2014 versucht – und erzählt die x-te Variante der offenbar unkaputtbaren Schauermär vom verfluchten Gegenstand.

Diesmal ist es eine Polaroidkamera, die Schülerin Beth (Kathryn Prescott aus „Skins“) geschenkt bekommt und die jeden, der davon fotografiert wird, einem sicheren Ableben anheimstellt. Klevberg lässt sein größtenteils aus minderbegabten, aber mit Premiumkörpern gesegneten Jungdarstellern bestehendes Ensemble viel durchs Halb- und Ganzdunkel stolpern, am Ende folgt der Auftritt eines bestürzend schlecht gestalteten Dämons.

Spannend wird es dabei nie, und selbst „Twin Peaks“-Legende Grace Zabriskie kann, mit einem Winz-Auftritt, nichts mehr retten. 

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