200. Geburtstag
Queen Victoria - Königin der Widersprüche

Die Geschichtsbücher haben längst ihr Urteil über Königin Victoria gefällt, die am 24. Mai 1819 geboren wurde. Sie war die „Groß­mutter Europas“, weil sie ihre Kinder in die Königshäuser auf dem Kontinent ver­mählte. Sie war die erste britische Königin, die im Buckingham-Palast residierte. Sie war nach dem Tod ihres Ehemannes Albert die ewig Trauernde, die „Witwe von Windsor“, die sich 40 Jahre lang kaum in der Öffentlichkeit zeigte. Sie war die erste Kaiserin von Indien. Bis zum 9. September 2015 war sie die am längsten amtierende Regentin – zu­mindest diesen Titel hat ihr Königin Elizabeth II. aber an ­diesem Tag abgenommen. Doch wie bewerten Historiker ­Victorias Erbe? Gegensätze sind unübersehbar. Von Dorle Neumann
Freitag, 24.05.2019, 14:05 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 24.05.2019, 14:05 Uhr
Queen Victoria auf einem Gemälde Foto: Laurits Tuxen
Bewunderer bezeichnen Victoria als die Personifikation des British Empire, ihre Kritiker belächeln sie dagegen als Marionette männlicher Machtgelüste. Dem Klischee vom Musterbeispiel einer mo­ralischen Monarchin steht der Vorwurf einer Egomanin im Dienste des Machterhalts und der Dynastie gegenüber.
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